Kategorie: Berichte 2019

  • BM THS 2019 – Erfolgsgeschichte wird in Königsbrunn weitergeschrieben

     

    Heiß wars bei den Schwaben, aber es hat sich gelohnt: Vier Titel konnte der PSV FFB bei dieser Bayerischen Meisterschaft erringen. Neben Seriensiegerin Dörte können sich jetzt auch Joana und Fritz „Meisterin“ bzw. „Meister“ nennen. Seit 2001 haben die Brucker THSler jedes Jahr mindestens einen Titel geholt.

    Am Samstag stand wie immer erst der 2000 Meter Lauf auf dem Programm. Die Startzeit war wegen der Hitze eine halbe Stunde auf 7:30 Uhr vorverlegt worden. Das wäre gar nicht nötig gewesen, denn im schattigen Wald einige Kilometer westlich des Hundeplatzes blieb es während des Laufs angenehm kühl – es soll sogar Beschwerden gegeben haben, dass es zu kalt sei.

    Ohne große Probleme lief es bei Dörte und Tatie. Bis auf einen kurzen Schreckmoment als in der kurzen „Gegenverkehrpassage“ ein großer Schäferhund die Bahn wechselte und direkt auf Tati zu lief. Das kostete einige Sekunden und verhinderte so eine Zeit unter 7 Minuten. Mit 7,03 min war der Titel aber nie in Gefahr.

    Aufregender war da schon der Start von Richy mit Maja.Am Montag hatte er sich im CSC-Training verletzt. Dick einbandagiert (Geheimtipp: Frischhaltefolie) war er nicht sicher, ob er den Wettkampf durchstehen würde. Dann noch Startnummer und Laufleine vergessen, perfekt vorbereitet sieht anders aus. Das dann mit 5,48 min trotzdem die zweitbeste Zeit des Tages heraussprang, verwunderte nicht nur Richy. Schneller war nur sein direkter Konkurrent Mathias Schleifer in 5,28 min.

    Zurück zum Hundeplatz waren die Temperaturen schon ordentlich in die Höhe gegangen. Die Gehorsamsleistungen der VK 2 Starter litten wohl auch etwas darunter. Nachdem Mira krankheitsbedingt ausgefallen war (Lola war bestimmt nicht traurig deswegen), galt alle Aufmerksamkeit der 15jährigen Joana mit ihrem Rico. Die Temperaturen waren nicht schuld, dass Rico Sitz und Steh verwechselte, sondern seine mangelnde Aufmerksamkeit. LR Husak gab dafür 45 Punkte.In den folgenden fehlerfreien Läufen war Joana die zweitschnellste aller VK2-Starter. Damit erreichte sie ein sehr gutes Ergebnis mit 261 Punkten und den Bayerischen Meistertitel.

    In dem Alter fliegt man noch über die Hürden – Joana mit Rico

    Pünktlich um 14:30 Uhr begannen die CSC-Qualifikationsläufe. Die beiden Brucker Teams konnten sich hier überraschend sicher mit Platz 5 und 7 für das Finale am Sonntag qualifizieren. Sie beteiligten sich nicht an der Fehlerorgie der meisten Teams. Die Ladies (Uli/Lotte/-Joana/Rico-Steffi/Bella) fingen sich sogar nur 2 Strafsekunden ein, die Masters (Michi/Ronja-Fritz/Kate-Richy/Lotte) waren mit 8 Strafsekunden noch bei den besseren Teams. Der Tagesrekord lag bei 48 Strafsekunden, nur die HF Weißenburg blieben fehlerfrei.

    unser fliegender „Ausländer“ – Richy mit Lotte

    Eine kurzgehaltene Siegerehrung schloss den ersten Tag gelungen ab.

    Die erfolgreichen Starter am Samstag

    Am Sonntag beim 5000 Meter Lauf war es dann schon ein paar Grad wärmer als am Vortag. Diesmal hatte Richy alle Utensilien dabei und lief trotz seiner Verletzung mit 17,15 min die zweitbeste Zeit des Tages. Halbwegs zufrieden war auch Dörte, wenn auch Tatie in den wichtigen Bergaufpassagen wenig Zughilfe anbot. Mit 19,32 min war der zweite Titel aber locker gesichert. Schnellster in 15,31 min wieder Mathias Schleifer mit Frodo.

    Wie gewünscht, Foto vor dem Start – Dörte mit Tatie

    Im VK 3 ging Uli mit Ronja in der am stärksten besetzen AK 35 an den Start. Leider misslang die Sitz-Übung („das hat sie ja noch nie gemacht!“), aber mit 50 Punkten blieb sie noch gut im Rennen. Die Läufe waren dann alle fehlerfrei – im Hindernislauf verlor sie eine halbe Sekunde im zweiten Durchgang, weil Ronja einen Frühstart hinlegte. 262 Punkte bedeuteten den etwas undankbaren vierten Platz, aber die Qualifikation für die DM ist gesichert.

    Uli und Ronja – Hürdenlauf fürs Lehrbuch

    Fritz mit Kate nahm seine vierte BM-Teilnahme im Vierkampf in Angriff. 2016 hatte er verletzungsbedingt wenige Tage vor der Meisterschaft absagen müssen, 2017 war Mario Gawron zu stark, 2018 wurde er wegen einer wieder aufgebrochenen Verletzung nach sicherem Vorsprung noch von Mario und Klaus Jäger abgefangen. Auch dieses Mal war die Vorbereitung alles anderen als problemlos verlaufen. Jetzt machte Kate Sorgen: erst eine OP an der Wolfskralle, dann 2 Wochen vor der Meisterschaft eine Kralle gezogen, das Pech scheinen die beiden anzuziehen. In der Unterordnung ordentliche 50 Punkte, da blieb alles offen, wenn auch Klaus Jäger etwas an Boden verlor. In den Läufen dann Fritz und Kate fehlerfrei (kein Vorprellen!“) und sauschnell, da konnte auch der flinke Charly Menig nicht ganz mithalten. Mit 270 Punkten Bayerischer Meister 2019 VK 3 AK 50 m: Fritz mit Kate!

    Vorbildliche Schräglage – Fritz mit Kate

    Die besten Vierkampfleistungen zeigten an diesem Tag Pia Schmalzbauer mit Mika (Sporthunde Franken), Christiane Viehmann mit Ben (GSV Schwabmünchen) und Roberto Schulze mt Snoop (BPSV Hof), die alle 276 Punkte erreichten.

    Im CSC-Finale der besten 16 Mannschaften konnten sich die Brucker Teams leider nicht zum Vortag verbessern. Die Schwäche auf Sektion 2 (Vorprellen!) warf die Teams etwas zurück, so dass die Plätze 10 und 12 am Ende zu Buche standen. Es gewannen die HF Weißenburg, die wie in der Qualifikation fehlerfrei blieben. Immerhin haben beide Brucker Teams am Samstag die Qualifikation für die DM (unter 75 sec.) erreicht. Bessere Platzierungen sind erst wieder möglich, wenn ein Airedale auf Sektion 2 läuft.

    Auch mit Leihhund schnell – Michi mit Ronja
    Erste Saison und schon bei der BM – Steffi und Bella

    Das Wettkampfbüro und die Königsbrunner Helfer arbeiteten zügig, so dass die Siegerehrung sogar einen ½ Stunde vor Plan abgehalten werden konnte.

    Die Brucker können zufrieden auf diese BM zurückblicken. 4 Titel, 2 Vizemeisterschaften und Platz 4 für die Einzelstarter. Die CSC-Mannschaften schlugen sich am Samstag ganz wacker und alle bis auf Joana, die noch im VK 2 startet, haben die Qualifikation für die dhv-DM Anfang September in Wesel ( 650 km ab FFB) erreicht.

    Das Sonntagsteam

    Was fiel sonst noch auf: die Starterzahlen blieben etwa auf Vorjahresniveau, VK 2 sogar aufsteigend. Die Kreisgruppe 7 war wesentlich besser als 2018 vertreten. Die Organisation war ohne Fehl und Tadel, die Helfer freundlich, das Gelände trotz des SV-Platzes allerdings doch sehr beengt für eine BM. Die sehr hohen Temperaturen überstanden alle Hunde gut- nur eine HFin hatte Kreislaufprobleme. Trotzdem ist es eine Überlegung wert, ob eine Verlegung der BM in das Frühjahr nicht sinnvoll wäre.

    Kate – die Bayerische Meisterin
  • Bericht THS-Turnier Starnberg

    Beim HSV Starnberg

    Drei Fürstenfeldbrucker THSler gingen beim Hundesportverein Starnberg am 06.07.2019 an den Start.

    Mit dabei war erstmals Simone mit ihrer Cockerspaniel-Hündin „Piri“ im Vierkampf 1. Piri lief eine sehr schöne Unterordnung, die mit 57 Punkten belohnt wurde. Bei allen Laufdisziplinen absolvierten Simone und Piri wie „alte turniererfahrene Hasen“ fehlerfreie Läufe. Sie erreichten eine Gesamtpunktzahl von 253 Punkten und belegten damit den ersten Platz in ihrer Klasse.

    Joana und Rico startete das erste Mal im Vierkampf 3. In der Unterordnung begannen die beiden stark. Jedoch lies sich Rico im Laufe der Vorführung ablenken (heranfahrendes Auto am Parkplatz). Von da ab war Rico unkonzentriert. Leistungsrichterin Gabriele Wegmann konnte deshalb nur 48 Punkte vergeben. In den Laufdisziplinen lief alles wie gewohnt und mit schnellen und fehlerfreien Laufzeiten erreichten Joana und Rico die Tagesbestleistung mit 261 Punkten.

    Nach längerer Wettkampfpause startete Birgit mit Kira im VK 3. Die Unterordnung machte Kira an diesem Tag keinen Spaß. Sie zeigte viele kleine Flüchtigkeitsfehler während der Freifolge. Bei den technischen Übungen verweigerte Kira wieder mal das Sitz. Deshalb konnte die LRin nur 46 Punkte für die Unterordnung vergeben. In den Laufdisziplinen zeigte sich Kira übermotiviert. Deshalb bekam Birgit und Kira 2 Fehlerpunkte beim Hürdenlauf für Vorprellen. Die anderen Laufdisziplinen blieben fehlerfrei und so standen am Ende 239 Punkte zu Buche.

    Die drei Fürstenfeldbrucker starteten auch noch im CSC. Hier konnten Sie den 3. Platz erreichen.

    Kira-Birgit-Beau-Simone-Piri-Joana-Rico

     

  • Erfolgreicher Besuch bei den Allgäuern

    RO Turnier in Kaufbeuren

     

    Kaufbeuren war das Ziel zweier RO-Teams unseres Vereins am letzten Samstag, dem 27. Juli. Die Wettervorhersage hatte Feuchtigkeit von oben erwarten lassen. Es blieb zwar trocken, wurde dafür schwül-heiß, was auch nicht jedem schmeckte. Besser schmeckte da der Kuchen am reichlich bestückten Büfett. Serviert wurde dieser von einem auch in den anderen organisatorischen Belangen professionell aber trotzdem nett arbeitenden Helferteam des HSV Kaufbeuren.

    Besonders angenehm waren die Öffnungszeiten des Meldebüros. Teams der Klassen, die erst nach dem Mittag starteten, konnten spät anreisen. So auch Rico mit Klaus.

    Amy und Claudia waren schon am Vormittag aufgerufen in einem sehr großen Teilnehmerfeld von 18 Teams in der LK1 an den Start zu gehen. Der von Alexandra Meyer gestellte Parcours verlangte den Teams alles ab. Für Amy und Claudia war es diesmal etwas zu viel. Sie haben sich die Punktabzüge aber ehrlich geteilt: Amy musste zweimal wiederholen und Claudia konnte nicht bis 3 zählen (Hatte ich da nicht vor zwei Jahren schon einmal zwei Fälle???) beim „Vorsitz – 1-2-3 rückwärts“. So blieben diesmal gute 78 Punkte.

    Die LK3 war am Nachmittag an der Reihe. Klaus hatte für sich und die Mitbewerber Erdbeerlimes mitgebracht und konnte damit die Wettkampfstimmung erheblich auflockern. Die neue Lässigkeit schien sich allerdings nicht für alle vorteilhaft auszuwirken. Während Rico seinen Hundeführer mit zwei kleinen Ungenauigkeiten zu 98 Punkten und dem ersten Platz führte, konnten die schärfsten Mitbewerber nicht mehr die erforderliche Konzentration aufbringen. Der Parcours in der LK3 war ein Meyer-Klassiker, was zum einen an Alexandras Lieblingsübung 2-208 zu erkennen war und zum anderen an der erforderlichen Laufzeitverlängerung, weil viele Zeit raubende Elemente gefordert wurden. Man kann halt einen Parcours so oder so aufbauen.

    Alles in allem wieder ein schöner Turniertag, von dem es leider kein einziges Bild gibt.

    Damit verabschiedet sich der RO-Berichterstatter für die nächsten Wochen in den Jahresurlaub. Die nächsten Zeilen aus meiner Computertastatur werden von der Bayerischen Meisterschaft in Weilheim Mitte September handeln.

    Bis dann: Keep on RO–cking!

  • THS-Deitsche in Wesel

     

    Wos macht ma ned ois fürn Hundesport! Desmoi warns fast 700 km zu de Preißn nach Wesel – 10 Stundn samma auf der Autobahn gfahrn oder a gstandn. Om hods wenigstens ned grengt, aber um hoibe Achte hod der BLV-Stand und as Bierzeat scho zughabt. Olle Brucker san oba okemma, da Fritz mim Richy samt Hänger, da Michi mit seim Wohnmobil, die Uli mim Streifeneder und Dörte und i.

    Am nächsten Dog bin i nachad ohne Frühstück um Simme zum Geländelauf. Dörte mit Tatie war oane von de erstn Starter auf der 5 km-Streck. Da Hund hod sauber zogn, es Fraule war fit, da hod die Konkurrenz blos hintna schaun keana: Moasterin in da AK 50 – wer sonst.

    Dörte ganz oben – da freut sich auch der BLV-Vizepräsident

    Schwerer hoads unser anderer „Zugroaster“ ghobt. Da Richy und die Maja homm aber ois gebn und san aufs Stockerl kemma. Dritter Blotz bei dene Gegner – Respekt!

    Matthias Schleifer (SMÜ) vor Alexander Nicht (swhv) und Richy – 5000 Meter AK 35 m

    Glei drauf hom de Viere an no die 2 Kilometer obackt. Jetzt ist a bißl enger worn für Dörte, aber es hoad glangt – wieda Erste, aber d`Konkurrenz kimmt näher. A da Richy mit der Maja hoad sie neighängt und mit a Superzeit wieda den Dritten gmacht.

    Jetzt war a bißl Zeit zum daschnaufa, zum ratschen und Gassi geh. Dann san die Vierkämpfer drokemma- am Samstag erst amoi die Unterordnung! Leider hoads ned so hikaut wia ma ghofft ham. As „Sitz“ hod de zwoa as Gnack brocha. Da Fritz mit da Kate hoad wenigstens 49 Punkte kriagt, schlimmer hoads de Uli mit da Ronja dawischt: 44 Punkte, so schneaj koa koane laffe, dass er des gega die guade Konkurrenz wieda reihoit.

    Aber mia homm ja no oa Eisen im Feier ghabt – unser CSC-Mannschaft, de „Master“ (des bedeit ned „Moaster“ sondern „die Oidn“). Im ersten Durchgang hod die Ronja a Hindernis auslassn, aber im zwoaten hamms alle zammghoiffa: in jeder Sektion hamms Fehla gmacht – da Michi mit da Ronja, da Fritz mit da Kate und da Richy mit da Lotte.

    Dafür war ma mit de Schwabmünchner zamm omds schee Essen beim Italiener. Den hoad da Richy empfoin, aber dann homm eam die Nudeln doch ned gschmeckt. An scheena Sonnauntergang überm Rhein hamma gsegn und as Hotel hamma nach Umweg a wieda gfundn.

    Am Sonntag woit ma dann die Aufhoijagd vo unsere Vierkämpfer sengn, aber bis ma do warn, hoad se da Fritz scho 6 Strafsekunden für Vorprean eighandelt. Dafür warn seine Slalomleif vom feinsten, oane von de schnellsten vo olle! Aber de andern oidn Herrn san a ned auf da Brennsuppn daher gschwumma, do war nix mehr zum macha: Blotz 8 mit ordendliche 264 Punkte für unsere Emmeringer!

    Bei da Uli ist zach herganga, ma hoad gmerkt, dass sie vui verletzt war und wenig drenieren hod kenna. Do ist ned mehr drin gwen wia da zweafte Blotz mit 253 Punkte.

    In der B-Note sicher ganz weit vorne – Uli mit Ronja

    Des neie Maskottchen Santos hoad oiso ned olle Glück bracht, aber wenistens samma gsund bliem und heil hoam kemma.

    Team PSV FFB Wesel 2019

    Wos wor sonst no:

    Des Gelände in Wesel is schee, a Stadion hamms mit ana großn Tribüne, wo ma bei dem Platzregn am Sonntag Namidog olle Blotz ghabt hamm, zammkaffte Kucha für 2,- EUR, da Kaffee in de Espressotassen für oan Euro, oan Würstelstand für 600 Leid, Tribüne hättens vorher moi obabkehrn kenna. Da Zeitplan is ganz guat eighoitn worn, de Lautsprecheranlag hoad sehr guad funktioniert und Parkplätz hamms so vui wia am Olympiastadion – schee schattig unter de Baam, wos ma aber des Wochenend gar ned braucht hamm. D‘Ergebnislisten vom Geländelauf hoads scho am Samstag gem, a da dhv is lernfähig!

    De Bayern insgesamt warn grad im Laffa recht guad, im Vierkampf homm de Schmoizbauer Pia und die Heigl Heidi Titel ghoit. Im CSC wa ma sehr höflich und hamm olle andern den Vortritt lassen. Da mias ma wieda bessa wearn. Bei da Siegerehrung wor de Burgamoasterin vo Wesel doa und sie hoad ned „Esel“ ghoaßn!

    Näxts Joar soi die Deitsche bei de Franken sei, doa kema a Haufa Benzin und Nerven spoan.

    Immo

  • Agility-Turnier des PSV Fürstenfeldbruck

    Zweitagesturnier Agility des PSV FFB

    Am 7. und 8. September fand auf dem Vereinsgelände das jährliche Agility-Turnier des PSV FFB statt.

    Wie schon in den Vorjahren war das Interesse an der Veranstaltung groß. Es starteten am Samstag 88 und am Sonntag 84 Teams in den vier Leistungsklassen A0, A1, A2 und A3, und das, obwohl der Wetterbericht wenig einladende Bedingungen prognostizierte.

    Die teilnehmenden Teams kamen größtenteils aus Vereinen der näheren Umgebung, es waren aber auch Teilnehmer aus größerer Entfernung angereist, welche die Übernachtungsmöglichkeiten für Wohnmobile auf dem Vereinsgelände nutzten. Auch der PSV Fürstenfeldbruck war mit sieben Startern aus den Agility -Trainingsgruppen von Carsten Kienle und Melanie Kujukovic vertreten.

    Unter der Prüfungsleitung von Carsten Kienle und mit Paul Langhans als Leistungsrichter erlebten wir zwei perfekt organisierte Turniertage mit sehr ansprechenden Leistungen von Hunden und Hundeführern. Es freute uns, dass auch Teilnehmer des PSV FFB bei dem Turnier erfolgreich waren und mit zwei Siegen (Thomas Winterholler mit Nala in der Kombinationswertung A3/J3 Large und Katharina Schafbauer mit Francis in der Klasse A1 Medium) und weiteren guten Platzierungen aufwarteten.

    Das Wetter meinte es nicht ganz so gut mit uns, trotzdem konnten wir sehr gute Leistungen sehen (Thomas Winterholler mit Nala)

    Der Turniersamstag startete am Morgen noch mit leichtem Regen, blieb dann aber weitgehend trocken. Am Sonntag regnete es nach der kurzen Mittagspause dann leider doch durchgehend. Paul Langhans hatte die folgenden Jumping-Parcours entsprechend entschärft, sodass trotz des Regens alle Teilnehmer ohne Verletzung und „rasenschonend“ ins Ziel kamen.

    Auch im Regen mit viel Spaß unterwegs (Katharina Schafbauer mit Francis)

    Unser besonderer Dank gilt der Sprecherin Tina Schilling, Thomas Winterholler, Karin Winterholler, Uta Weingast und Melanie Kujukovic für ihren Einsatz im Richterzelt, bei der Technik und beim Parcoursauf- und -umbau sowie allen Parcourshelfern des PSV.

    Im Vereinsheim wurde vortrefflich für das leibliche Wohl der Teilnehmer, Helfer und Besucher gesorgt. Vielen Dank an Karin Benker und Evi Ott für ihren Einsatz in der Küche und an Kristin Kaiser und Leon Pitzl am Grill. Vielen Dank auch für die zahlreichen Kuchen- und Salatspenden aus den Reihen der Vereinsmitglieder.

    Wir bedanken uns bei den zahlreichen Teilnehmern, Helfern und dem Leistungsrichter herzlich für das tolle Wochenende und für ihren sportlichen Einsatz (vor allem der Vierbeiner) und fairen Umgang miteinander.

    Anita Friedrich

  • BM in WM – RO auf hohem Niveau

    RO Bayerische Meisterschaft in Weilheim

    Der HSV Weilheim hatte als Veranstalter zur Bayerischen Meisterschaft Rally Obedience ins Oberland eingeladen. Am 14. September 2019 sollten die Meisterinnen in den fünf Klassen Senioren, Beginner und LK1 bis LK3 ermittelt werden.

    Während einige Vereine mit zweistelligen Starterzahlen anreisten, hatten sich vom PSV Fürstenfeldbruck nur drei Teams auf den Weg gemacht. In der LK1 wagte sich Claudia mit Amy in den Ring und in der LK3 machten sich Klaus mit Rico und der Berichterstatter mit Lola Hoffnungen auf ein gutes Ergebnis. Trainiert hatten alle fleißig, motiviert bis in die Pfotenspitzen waren sie auch. Konnte also an und für sich nichts schiefgehen.

    Vorzüglich endete der Tag jedenfalls für kein Team des PSV FFB. Einzig Claudia mit ihrer Amy konnte noch überzeugen. Sie schloss mit 88 Punkten und der Wertung „sehr gut“ auf dem 11. Platz unter 25 Startern ab. Das ist aller Ehren wert, da sie erst im Mai dieses Jahres in die LK1 aufgestiegen ist und erstmals bei der BM dabei war. Hier ist für die Zukunft noch einiges zu erwarten. Chapeau!

    Die LK3, die, entgegen der ursprünglichen Planung, am Nachmittag bei inzwischen drückender Schwüle in den Ring gerufen wurde, war mit 30 Teams voll besetzt. Die Startnummern 12 und 13 gehörten Thomas/Lola bzw. Klaus/Rico. Gegen 13:00 Uhr nahm das Schicksal dann seinen Lauf.

    Wie betäubt, unfähig sich wirklich auf die gestellten Aufgaben zu konzentrieren, tappte Thomas neben einer hoch motivierten Lola durch den Parcours. So kam es zu leichtesten Fehlern mit jeweils schwerwiegenden Punktabzügen. Selber wahrgenommen hat der Berichterstatter von all dem nichts, so dass die anschließende Videoanalyse Aufschluss geben musste. Das Ergebnis von 74 Punkten und einer Bewertung „gut“ kann in diesem Zusammenhang nur schmeicheln. Die medizinische Abteilung des Vereins vermutet, dass die extreme Schwüle in Verbindung mit dem noch nicht überwundenen Jetlag nach fünfwöchigem Urlaub ursächlich für den derangierten Zustand des Berichterstatters war.

    Aber damit war der Tag ja noch nicht gelaufen. Direkt im Anschluss betrat Klaus mit Rico den Ring 1. Auf diesem Team ruhten nun die Hoffnungen der PSV-ROcker, die Farben unseres Vereins auf dem Stockerl zu sehen. Klaus zeigte allerdings Nerven. Schon früh eine falsche Drehung und schon standen die beiden in der falschen Richtung, die Aufgaben waren nicht erfüllt, die Punkte weg. Dann noch die eine und andere Wiederholung – das 100 Punktepolster schmolz dahin und erst bei 62 stoppte die Punkteschmelze. Rico wurde ganz bange, befürchtete er doch, das Leckerlipolster würde in gleichem Maße schrumpfen. Aber nach erstem Schock über den eigenen Auftritt, der mit der „bestanden“ bewertet wurde, bekam Rico seine verdiente Belohnung – schließlich hatte er ja nichts falsch gemacht.

    Bis zur Siegerehrung hatten sich alle erholt und feierten gemeinsam jedes einzelne Team.

    Anmerkung zur Entwicklung des Rally Obedience in Bayern: Die Leistungsdichte hat enorm zugenommen. Vor allem in der LK3. Mit 99 von 100 Punkten konnte man sich dieses Jahr gerade einmal über einen achten Platz freuen, d.h. SIEBEN Teams waren absolut fehlerfrei durch den Parcours gegangen. 2018 konnte der Berichterstatter mit 90 Punkten noch einen siebten Platz belegen.

    Die PSVler warten auf ihre Schleifen

    Thomas Nordgerling

  • Ein toller Erfolg im Obedience-Breitensport

    Qualifikation für Klasse 1

    Am Sonntag, den 22. September startete ein einsamer Brucker Hundeführer (die anderen Teilnehmer Karin und Erich mussten ihren Start wegen Krankheit bzw. Verletzung leider absagen) bei CaniFit in Freising.

    So mussten Jürgen und Ammos die Fahne des PSV ganz allein hochhalten – und das gelang ihnen großartig:


    Beide liefen ein wunderbares Turnier mit 9 von 11 Übungen im Vorzüglich, sodass natürlich im Endergebnis auch nur ein „V“ möglich war mit 268 Punkten. Das bedeutete auch gleichzeitig den 1.Platz in der Beginnergruppe

    und natürlich den Aufstieg in Klasse 1.

    Ammos wurde vom österreichischen Richter noch zusätzlich gelobt, weil er mit sichtlicher Freude an die einzelnen Aufgaben heranging!

    Das Turnier war vom CaniFit-Team hervorragend organisiert und der Wettergott hätte es nicht besser meinen können mit Hunden und Hundeführern.

    Wir gratulieren herzlich und sagen: Weiter so Jürgen und Ammos!

  • Ein Ausflug in den Zoo

    Ein abenteuerliches Training der etwas anderen Art erlebte unsere Work &Fun -Gruppe am Samstag, den 07.September in Augsburg.

    Trotz schlechter Wettervorhersage trafen sich siebzehn gut gelaunte wetterfeste Hundeführer mit ihren aufgeregten Fellnasen im dortigen Tierpark. Pünktlich um 10 Uhr wurden wir an der Kasse zur anschließenden Führung abgeholt. Bestens informiert mit kurzweiligen Geschichten, Anekdoten und Insiderinfos zu den einzelnen Tierarten schlenderten wir gemeinsam durch den Park. An einigen Stationen hatte wir die Gelegenheit, Fellproben der jeweiligen „Bewohner“ zu riechen und zu ertasten. Bei dem strengen Raubtiergeruch einiger Exponate wurde manch ein taffer Rüde dabei sehr blass ums Schnäuzle.

    Nach einer gemeinsamen Brotzeit, unter den wachsamen Augen einer ebenfalls anwesenden Hundeschule, die uns um unsere gut erzogenen Hunde sichtlich beneidete, schlenderten wir zum Robbenbecken.

    Pünktlich zur Fütterung konnten wir beobachten, wie geschickt und elegant diese Tiere durchs Wasser gleiten, während sie Tricks und Kunststücke vorführen um sich ihre begehrten Fisch-Leckerlis zu verdienen. Einige Hundeführer wurden dabei ertappt, wie sie heimlich sehr eifrig filmten und Notizen machten, um diese neuen Trainingsideen zu Hause umzusetzen…

    Nach einem wunderschönen Tag mit vielen neuen Eindrücken und müden Hunden traten wir am späten Nachmittag den Heimweg an, fest entschlossen, diesen Ausflug einmal zu wiederholen.

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    geschrieben von Jürgen Bartelt

    Ein Nachwort hierzu vom Vorstand und von den Teilnehmern: ein dickes Dankeschön gebührt Jürgen, der diesen Ausflug bestens organisierte und leitete.

  • Work & Fun Saisonabschlusswanderung

    Einen wunderschönen Abschluss-Spaziergang unternahm unsere Work & Fun Gruppe am Sonntag ,den 1.12.19 auf Gut Mergenthau.

    Die Work & Fun Saisonabschlusswanderung führte nach einer kleinen Wanderung von 3,9 Kilometer durch Wald und Wiesen

    zum romantischen Weihnachtsmarkt. Dort erwarteten uns allerlei Köstlichkeiten, handwerklichen Weihnachtsarbeiten, herrlich duftenden Leckereien, eine lebendige Krippe mit Schafen und Eseln, Stelzenläufer, Feuerspucker, und Holzschnitzern.

    Hungrig und durstig kehrten wir gemeinsam nach dem Weihnachtsmarktbummel auf eine Brotzeit ins Stüberl ein, um rege Pläne für die neue Work & Fun Saison 2020 zu schmieden.

    Für eine freudige Überraschung und glänzende Augen sorgte unsere „Trödula“:  Jeder hatte ein kleines Geschenk mitgebracht und dieses wurde anschließend unter den Anwesenden verlost.

    Ein herzliches Dankeschön an Birgit für die tolle Organisation und Erich fürs Fotografieren.

    Schöne, besinnliche Weihnachten und einen guten Start ins neue Jahr wünschen Euch Birgit, Konstanze und Jürgen

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