Diese Gruppe richtet sich an Hundeführer, die ihre BH-Prüfung bereits gemeistert haben oder zumindest in Kürze ablegen werden und die sich zusammen mit ihrem Hund als Team auf dem Hundeplatz durchaus anspruchsvoll beschäftigen wollen – geistig und körperlich.
Wir vereinen Elemente aus den einzelnen Sportarten IBGH, Obedience, RO und THS, allerdings nicht mit dem Ziel, bei einem Turnier zu starten und haben deshalb keinen Prüfungsdruck.
Genaues und konzentriertes Arbeiten von Hundeführer und Hund ist dennoch gefordert.
Die Entscheidung über eine Aufnahme in die Gruppe ist abhängig vom Kenntnisstand und Verhalten des einzelnen Hundes und obliegt den Trainern.
Die Dummygruppe und Freizeit MT haben heute das Trainingsjahr mit einem Besuch des Christkindlmarkt in Landsberg am Lech und einer toller Einkehr im Fischerwirt beendet.
Ein tolles Jahr geht zu Ende und ich bedanke mich bei allen Teilnehmern für ihr Vertrauen und freue mich auf das neue Jahr. Allen eine besinnliche Weihnachtszeit, schöne Feiertage und ein gutes und erfolgreiches neues Jahr.
Rund 50 Hobbyermittler waren am Samstag, dem 15. November, im Einsatz, um unter der Führung von so bekannten Detektiven wie Miss Marple, Sherlock Holmes oder Inspektor Colombo das verschwundene Halsband der Mimi vom Bärenwald zu suchen. Die Besitzerin der untröstlichen Mimi, Fürstin von Wuff, hatte die Detektive engagiert, da die örtliche Polizei nicht in der Lage war, den Räuber zu schnappen.
Sechs Verdächtige hatten sich auf dem Gelände des PSV verteilt, gaben bereitwillig über sich Auskunft und ließen nichts unversucht, um den Verdacht auf ihre Vereinskollegen zu lenken. Zusätzlich stellten sie den mitgeführten Detektivhunden – Kommissar Rex war leider nicht dabei – Aufgaben, die diese auch meist erfolgreich erledigten, wofür sie Bonuspunkte für ihr Team sammelten. Aber trotz der professionellen Hilfe konnte kein Team den Räuber ausfindig machen. Wie sich später im Vereinsheim herausstellte, war dies nicht verwunderlich. Denn offenbar hatte Mimi ihr kostbares Halsband verloren und Fidelio, der treue Hund des Butlers, hatte es gefunden und brachte es nun seiner Besitzerin wieder. So waren alle glücklich und konnten den Abend bei Punsch und leckerer Kürbissuppe beschließen. Das Team mit den meisten Punkten wurde von der überglücklichen Fürstin mit dem grünen PSV-Orden bedacht.
Die Polizeioberdirektion bedankt bei allen Helfern, die mit Herzblut ihre Rolle gespielt haben, und den Helfern in der Küche, ohne die der Abend nur halb so schön gewesen wäre.
Und nun die ganze Geschichte von vorn nach hinten. Ende Januar 2025 fragte Vera Mayer, Obfrau Rally Obedience im BLV, bei Karin Benker, Spartenleiterin Rally Obedience beim PSV, an, ob der PSV Fürstenfeldbruck eventuell die Deutsche Meisterschaft in unserer wunderbaren Sportart ausrichten würde, aber schon noch in diesem Jahr. Karin war sofort klar, dass solch ein Projekt nur mit Zustimmung der RO – Gruppe zu stemmen ist. Eine Umfrage unter den ROlerinnen signalisierte einstimmig: JA! Wir sind dabei. Dieses eindeutige Votum überzeugte auch den Vereinsvorstand, der dem Vorhaben grünes Licht gab.
Jetzt ging es an die Details. Klärungen mit der Stadt Fürstenfeldbruck mit der Nachbarschaft, vor allem dem Bogenschützenverein und unserem „Hühnerbauern“ gegenüber. Unsere Nachbarn aber auch die Stadt Fürstenfeldbruck zeigten sich hochgradig kooperativ, oder wie man früher sagte: hilfsbereit. Damit waren wichtige Fragen wie Verkehrsregelung, Parkplätze, Campingplatz usw. beantwortet. Die Arbeit im Verein konnte beginnen. Bis zum 25. Oktober war nicht mehr viel Zeit. Ab Donnerstag vor Eröffnung der Meisterschaft wurde dann angepackt. Parkplätze ausschildern, markieren, absperren, Ringe und Vorbereitungsräume ausmessen und markieren, Küche herrichten, Terrasse kärchern, Vereinsheim putzen, Zelte und Pavillons aufbauen, Melde- und Wettkampfbüro einrichten usw. Viele fleißige Hände sorgten für einen reibungslosen Betrieb. Teamgeist macht eben alles möglich.
So konnte am Samstag pünktlich um 8 Uhr mit der Begrüßung die Deutsche Meisterschaft Rally Obedience 2025 eröffnet werden und die ersten Teams ab 9 Uhr starten. In zwei Ringen zeigten jeweils 60 Teams, dass sie zu recht in der Qualifikation für die Finalläufe am Sonntag dabei waren. Es waren alle Leistungsstufen vertreten; vom einfachen Hobbyteam bis zu den Teilnehmern an der Weltmeisterschaft Rally Obedience zwei Wochen vorher in Österreich. Neben den 120 Teams in der nationalen Klasse LK3 traten noch gut 40 Teams in der Klasse FCI zur Prüfung an. Es war also den ganzen Tag erstklassiger Hundesport geboten. Die äußeren Bedingungen, kurz das Wetter, gestalteten sich eher interessant. Starker Wind mit entsprechendem Blätterflug, leichter bis mäßiger Regen mit Trockenintervallen und gelegentlich ein blauer Fleck am Himmel sorgten für Abwechslung, was für die Teams nicht immer einfach war.
Ansonsten lief im Hintergrund alles perfekt, bis auf, nun ja den Stromausfall noch am Vormittag. Besonders betroffen waren die Küche und natürlich das Wettkampfbüro – hier geht ohne Strom plötzlich überhaupt nichts mehr. Keine PC, kein Drucker, keine Kaffeemaschine, keine Spülmaschine. In diesem dramatischen Moment zeigte sich was es bedeutet auf allen Posten geballte Kompetenz und vor allem Gelassenheit und Ruhe eingekauft zu haben. Von den Teilnehmern größtenteils unbemerkt wurden Kabel neu verlegt und Maschinen auf Fehlerursachen überprüft, Sicherungen getestet und ausgetauscht. Mittags war das Essen fertig, im Wettkampfbüro am Abend die Statistiken erstellt und das Geschirr und Besteck von Hand abgewaschen und wieder frisch im Küchenschrank.
Der Finaltag konnte also kommen. Dank Zeitumstellung hatten die qualifizierten Teams eine Stunde mehr Erholung. Zunächst starteten allerdings die Jugendlichen in den unterschiedlichen Leistungsklassen. Hier waren sehr schöne Vorführungen zu sehen, was ermutigend für die Zukunft dieses schönen Sports ist.
Die 40 Finalteams, jeweils die ersten 20 der beiden Qualifikationsrunden, und drei Jugendteams präsentierten dann ihr ganzes Können. Drehungen, Winkel, Sprünge, Twists, Rückwärtsschritte, Seitverschiebung, Abrufe, Distanzkontrolle – das volle Spektrum des Rally Obedience kam zur Aufführung. Von der Terrasse des Vereinsheims aus verfolgte das sachkundige Publikum mit vielen Aaaahs und Oooohs gespannt die Protagonisten im Ring. Der anspruchsvolle Parcours nötigte allen Teilnehmern Respekt ab. Ein Vorzüglich bei der Jugend und 24 vorzügliche Bewertungen bei den Erwachsenen, davon fünfmal mit 100 Punkten, sind Beweis für die hohe Qualität, die im Rally Obedience in Deutschland geboten wird und sind auch ein Hinweis auf die enorme Leistungsdichte.
Am frühen Abend, aufgrund der Zeitumstellung dämmerte es schon mächtig, fand unter Flutlicht (Ja, die Stromversorgung war stabil wiederhergestellt.) die Siegerehrung statt zu der die Mannschaften der einzelnen Verbände feierlich unter musikalischer Begleitung einmarschierten.
Deutsche Jugendmeisterin 2025 in der LK3 wurde Josephine Spruch mit Coco vom SGSV. Deutsche Jugendmeisterin 2025 in der LK2 wurde Sophie Güth mit Sky vom swhv. Deutsche Jugendmeisterin 2025 in der LK1 wurde Layla Bordens mit Chase vom HSVRM. Deutsche Meisterin 2025 in der LK3 wurde Shauna Wenzel mit Miff vom BLV. Deutsche Meisterin 2025 in Klasse FCI wurde ebenfalls Shauna Wenzel mit Maisy vom BLV. Gratulation allen Siegern und allen Teams – ohne euch wäre die Meisterschaft nicht möglich gewesen!
Damit war es geschafft. Die Deutsche Meisterschaft Rally Obedience 2025 war Geschichte. Dank gilt allen und hier möchte der Chronist nicht einzelne Personen oder Teams nennen, weil er dann wahrscheinlich Jemanden vergessen würde, die sich engagiert haben um diese unvergessliche Veranstaltung zu einem Erfolg zu machen. Ohne die vielen fleißigen Köpfe, Hände und durchaus auch Füße wäre es nicht möglich gewesen. Der Chronist selber bedankt sich an dieser Stelle dafür, dass er Teil dieses tollen Teamereignisses sein durfte.
Artikel und Bilder von Dörte Tietgen-Pinther zur Verfügung gestellt
Zwei Rettungshunde des PSV FFB haben am 18./19. Oktober in Röthenbach, dem inoffiziellen Mekka des Rettungshundesports beim BLV, erstmals eine Prüfung absolviert: Yvonne Zwick mit ihrem Tervueren Boss in der Sparte Mantrailing und Dörte Tietgen-Pinther mit Border Collie Fidèle in der Flächensuche.
Yvonne Zwick mit Boss
Dörte Tietgen-Pinther mit Fidèle
Jede Prüfung besteht aus einer Unterordnung und einer Suche. In der Unterordnung konnten die beiden Brucker Starterinnen mit 94 und 95 Punkten die besten Leistungen der Veranstaltung für sich verbuchen. In der Suche hatte Boss mit den starken Windböen und dem Verkehr zu kämpfen. Dörte verlor Punkte, weil sie mit einigen Formalia der Sportsuche noch nicht so vertraut war.
Dennoch reichte es für beide insgesamt für ein gutes bzw. sehr gutes Ergebnis, dem Aufstieg in die nächste Klasse und dem Sieg in ihrer Sparte (inkl. einem Sack mit Leckereien).
Nach einem spannenden und langen Tag als Richterin beim Treibball-Turnier zeigte Vera Mayer wahre Leidenschaft und Hingabe: Sie blieb einen Tag länger und widmete sich der Aufgabe, zehn Teams im Treibball zu coachen.
Bereits am frühen Morgen fanden sich die Teilnehmer auf dem Trainingsplatz ein. Trotz des vorangegangenen, kräftezehrenden Tages war Vera energiegeladen, freundlich und hochmotiviert. Mit ihrer ruhigen und kompetenten Art schuf sie eine Atmosphäre, in der sich Mensch und Hund sofort wohlfühlten.
Vera nahm sich für jedes der zehn Teams Zeit, genau hinzuschauen, zu analysieren und gezielte Empfehlungen zu geben. Dabei war ihre Arbeitsweise stets geprägt von Empathie, kreativen Ideen und einem tiefen Verständnis für die Dynamik zwischen Mensch und Hund.
Immer wieder betonte Vera in ihren Anleitungen zentrale Grundsätze für ein gelungenes Treibball-Training:
„Mach es deinem Hund leicht!“
„Geh von dem aus, was dein Hund anbietet!“
„Arbeite mit dem Hund, nicht gegen den Hund!“
Diese Leitsätze wurden nicht nur vermittelt, sondern im Seminar auch direkt praktisch umgesetzt. So konnten die Teams erleben, wie sich kleine Veränderungen im eigenen Verhalten und in der Trainingsgestaltung unmittelbar auf die Motivation und das Ergebnis auswirkten.
Das Seminar war für alle ein großartiges Erlebnis, das im Training daheim bestimmt reiche Frucht tragen wird. Veras Engagement, die Kreativität und ihre freundliche, wertschätzende Art machten diesen Tag zu etwas ganz Besonderem.
Im Namen aller Teilnehmer: Vielen Dank, Vera, für ein großartiges Seminar, das Mensch und Hund gleichermaßen inspiriert hat und neue Perspektiven für das weitere Training eröffnet. Wir freuen uns schon auf das nächste Mal – denn nach dem Turnier ist vor dem Turnier!
Das erste Treibball-Turnier beim PSV Fürstenfeldbruck war ein voller Erfolg und bleibt allen Beteiligten als unvergesslicher Tag in bester Erinnerung. Schon am frühen Morgen herrschte auf dem Vereinsgelände geschäftiges Treiben. Aus dem Verein waren viele Helfer anwesend, von morgens früh bis abends spät, schier unermüdlich. Ohne das Engagement dieser Helfer wäre eine solche Veranstaltung gar nicht möglich gewesen.
40 Teams aus 11 Vereinen gingen an den Start und sorgten für ein spannendes Turnier. Besonders erwähnenswert war die große Hilfsbereitschaft unter den Starter – gegenseitige Unterstützung war für alle wie selbstverständlich und erleichterte den Ablauf sehr.
Richterin Vera Mayer behielt stets den Überblick über das bunte Geschehen. Mit fachkundigem Blick und ruhiger Hand führte sie durch das Turnier und sorgte dafür, dass alle Wertungen streng, aber immer nachvollziehbar und fair ausfielen.
Die Treibball-Gruppe vom PSV Fürstenfeldbruck muss sich mit ihren Leistungen nicht verstecken: Von den insgesamt acht startenden Teams schafften es zwei Teams auf Platz zwei, mit nur wenigen Sekunden Abstand zu Platz 1. Fünf Teams erreichten ein „Vorzüglich“, eines ein „Sehr gut“, ein weiteres ein „Gut“. Der Wirbelwind der Truppe musste in Lauf 1 zwar in einen Übungslauf umwandeln, überzeugte aber im zweiten Lauf mit einer vorbildlichen Vorstellung. Für eine noch junge Übungsgruppe eine sehr gute Bilanz!
Sponsor Kronch sorgte mit seinem Lachs-Futter für Preise, die bei den Vierbeinern sehr gut ankamen. Für das leibliche Wohl der Zweibeiner war ebenso bestens gesorgt: Jürgen verwöhnte die Gäste mit frisch Gegrilltem und zahlreiche fleißige Kuchenbäcker und kreative Salat-Zauberer bereicherten das Buffet mit einer großen Auswahl an selbstgemachten Köstlichkeiten. So blieb für alle ausreichend Zeit zum Schlemmen, Genießen und Austausch. Dieses ungezwungene Zusammensein ist bei jedem Turnier ein ganz wichtiger Bestandteil.
Gerade als die Siegerehrung stattfinden sollte, öffnete der Himmel seine Schleusen und ein kurzer, kräftiger Platzregen überraschte alle. Doch auch davon ließen sich die Teams und Zuschauer die Laune nicht verderben – im Gegenteil, der Regen sorgte am Ende für ausgelassene Stimmung und eine Extraportion Gemeinschaftsgefühl beim Retten der Schleifen Geschenke aus dem verlassenen Pavillon unter das rettende schöne neue Dach.
Das Feedback der Teilnehmer fiel durchweg positiv aus. Viel Lob gab es für die Organisation, die Atmosphäre und das Miteinander. Es war ein Tag, der bewiesen hat, wie viel Begeisterung, Zusammenhalt und Freude im Treibball-Sport stecken.
Das PSV Fürstenfeldbruck freut sich bereits jetzt auf eine Fortsetzung dieses gelungenen Turniertags!
Der Andrang für das Dogwarrior Seminar war so groß, dass wir außer dem Termin am 29.06. noch einen zweiten am 20.07. vereinbaren mussten.
Es war ein voller Erfolg, begeisterte Teilnehmer, anspruchsvolle Seminarleiter, tolle Teams. Der Leitfaden “ alles kann, nichts muss“ hat bei vielen Teilnehmern, den Zwang immer perfekt zu sein gelöst und somit die Möglichkeit gegeben eine positive, bereichernde Erfahrung mit seinem Hund zu machen.
Ein einzigartiges Erlebnis was wir an diesen beiden Tagen hatten. Im Parcours mit Hund hat man Rücksichtnahme und Vertrauen gelernt.
Vielen Dank an Manuela und Florian von Hegeles Megacitydogs Hundesschule Florian Hegele und Hundewille – Manuela Hegele für euer Einfühlungsvermögen, euer Können und Verständnis für jedes einzelne Team. Die Geduld und die Zeit, die Rücksichtnahme für die Gebrechen von Mensch oder Hund, hat so viel Vertrauen aufgebaut und so konnte jeder einzelne was für sich mitnehmen. Wir sehen uns auf jeden Fall wieder.
Vielen Dank an unseren Vorstand, dass er es uns ermöglicht hat, dieses Seminar anzubieten, danke an all meinen Helfer für die unermüdliche Unterstützung, an meinen Teilnehmern, die so offen waren für was Neues und an Manu und Flo für ihren tollen Einsatz.