Sozialverträglichkeit von Mensch und Hund. Außerdem sollte Grundgehorsam des Hundes, einschließlich der Grundkommandos (Sitz, Platz, Leinenführigkeit ), vorhanden sein um in dieser Gruppe mitmachen zu können. Die Teilnahme an diesen Übungsstunden ist nur für gut sozialisierte Hunde möglich. Eine Entscheidung über die Teilnahme ist den Ausbildern vorbehalten.
Allgemeines
Spielerische Beschäftigung mit dem Hund
Die Work & Fun Gruppe ist gedacht für Vereinsmitglieder, die momentan nicht aktiv an einer der anderen Sparten teilnehmen, aber trotzdem mit ihrem Hund arbeiten möchten
Wir arbeiten ausschließlich über positive Bestätigung, weil nur das zu einem guten Teamgeist zwischen Hundeführer und Hund führt.
Unsere Trainer sind dabei stets darauf bedacht jedes Mensch / Hundeteam individuell bei seinem aktuellen Ausbildungsstand abzuholen.
Zielsetzung
Durch fachkundige Anleitung unserer Trainer vermitteln wir interessierten Hundehaltern den Weg zu einer artgerechten Beschäftigung und Auslastung mit dem Ziel, einen souveränen und sicheren Umgang mit dem Hund zu erlernen.
Bei Interesse an Wanderungen mit dem Hund bitte eine kurze Mail an erich.schloegl@psv-ffb.de senden, per WhatsApp an +49 171 40 38 915 oder das Kontaktformular ausfüllen. Neue Mitwanderer mit und ohne Hund sind herzlich willkommen. Erich Schlögl
Allgemeines
Mit dieser Gruppe bieten wir eine weitere Möglichkeit der Beschäftigung mit dem Hund an. Für Mitglieder und deren Familienangehörige werden in unregelmäßigen Abständen Wanderungen mit dem Hund in der näheren und weiteren Umgebung von Fürstenfeldbruck durchgeführt.
Ein gewisser Grundgehorsam des Hundes ist notwendig, um in dieser Gruppe mitmachen zu können. Da auch ältere Hunde und Hunde mit „Handicap“ dabei sind, ist die Teilnahme an diesen Übungsstunden nur für gut sozialisierte Hunde möglich. Eine Entscheidung über die Teilnahme ist den Ausbildern vorbehalten.
Allgemeines
Diese Gruppe ist gedacht für Hundeführer, die ihren Hund ohne Prüfungsdruck sinnvoll beschäftigen wollen.
Wir arbeiten ausschließlich über positive Bestätigung, weil nur das zu einem guten Teamgeist zwischen Hundeführer und Hund führt.
Bei abwechslungsreichen und unterhaltsamen Gehorsamsübungen in der Gruppe steht die Freude am gemeinsamen Arbeiten im Vordergrund.
Die Ausbilder achten besonders auf die unterschiedlichen Möglichkeiten der Mensch-Hund-Teams und das Wohlbefinden der Hunde.
Einführung der Bringleistungsprüfung (1979/1980) ==> Apportieren / Dummy-Arbeit als Hundesportart.
Voraussetzung
sind guter Grundgehorsam des Hundes, gut sozialisiert, verträglich mit Artgenossen, Freude am Apportieren. Zusätzlich Mitgliedschaft im PSV FFB oder 10er Karte
Allgemeines
Zum Apportier- und Dummy-Training gehören:
Das Markieren Einzelmarkierung, Doppel- und Dreifachmarkierungen
Das Suchen Die Freiverloren-Suche, Die Kleine Suche, Das Auf-der-Stelle-suchen
Das Einweisen Abstoppen, Voran-in-gerader-Linie, Voran-auf-Distanz (Back), Seitwärts, Weitere Einweise-Übungen
Die Wasserarbeit Die Wassermarkierung, Das Über-Wasser-Schicken, Das Einweisen in das Wasser
Der Kurs findet nicht nur auf dem Hundeplatz, sondern auch im freien Gelände statt.
Zielsetzung
Ziel des Apportier- und Dummy-Trainings ist eine artgerechte Freizeitbeschäftigung für den Hund. Die Hunde müssen bei der Dummyarbeit sowohl Ihre Nase als auch Ihren Kopf einsetzen. Die Hunde sind nach einer solchen Arbeit ausgelastet. Die Kursteilnehmer bekommen zudem Tipps, wie sie die Apportier- / Dummy-Arbeit zu Hause umsetzen können, wenn sie alleine trainieren.
Treibball wurde in den 70er Jahren vom Holländer Jan Niebuhr entwickelt. Seit diesen ersten Tagen hat sich viel getan, es gibt Prüfungsordnungen, Turniere und eine wachsende internationale Gemeinschaft. Seit dem Jahr 2023 gibt es in Deutschland eine einheitliche VDH Prüfungsordnung, die im Jahr 2025 novelliert wurde.
Voraussetzungen
Beherrschen der Grundkommandos „Komm“, „Sitz“ und „Platz“ ohne Leine, auch unter Ablenkung, Motivierbarkeit des Hundes mit Futter und/oder Spielzeug. Es gibt keine Einschränkung nach Rasse oder Alter. Trainingsstart ist auch schon für Junghunde möglich.
Allgemeines
Beim Treibball arbeiten Hund und Mensch auf große Distanz eng als Team zusammen. Jeder Partner spielt dabei seine Stärken optimal aus: Der Hundeführer den Verstand, der Hund sein körperliches Geschick. Vor allem nützen beide intensiv ihre Fähigkeit, miteinander zu kommunizieren und als Team zusammenzuarbeiten. Damit das klappt, müssen Hund und Mensch allerhand lernen: klare und freundliche Kommunikation, die Grundtechnik des Treibens, das geschickte Manövrieren des Balls und das Richtungsweisen. Disziplin ist unerlässlich, denn Bälle sind Schafe, kein Spielzeug! Weder die Technik noch die Zusammenarbeit entwickeln sich über Nacht, Treibball erfordert langen Atem. Das Ergebnis aber macht Mensch und Hund in gleicher Weise Spaß: Treibball ist Team-Building vom Feinsten!
Auf einem 30 x 15 m² großen Spielfeld sind – je nach Klasse – 3 bis 8 Bälle verteilt. Der Hund muss diese Bälle in der richtigen Reihenfolge zu seinem Menschen ins Tor bringen. Dabei gibt es vier Spielvarianten, von denen in einem Turnier jeweils zwei als Aufgabe gestellt werden. Abwechslung ist also garantiert!
Zielsetzung
Turniere im Treibball zielen weniger auf höher, weiter, schneller als vielmehr auf gute Kommunikation und Kopfarbeit für Hund und Mensch. Die Ausbildung macht Spaß, das regelmäßige Training festigt das bereits Gelernte. Fröhliche Beschäftigung mit dem Hund und gesunde Auslastung der Hunde, das ist das Ziel von Treibball.
Das Reglement für Turniere sieht neben fünf verschiedenen Leistungsklassen auch verschiedene Ballgrößen und Entfernungsstufen für unterschiedlich große Hunde vor. Für die Teilnahme an Turnieren ist keine Begleithundprüfung erforderlich. Fleißige Starter können auch an der bayerischen Meisterschaft teilnehmen, die seit 2024 ausgetragen wird.
Rally Obedience stammt aus den USA und wurde im Jahre 2000 von Charles „Bud“ Kramer entwickelt und vorgestellt. Seit 2014 gilt in Deutschland das Regelwerk des VDH.
Voraussetzungen
Rally Obedience darf wirklich jeder Hundehalter mit seinem Hund betreiben. RO wurde so konzipiert, dass auch körperlich eingeschränkte Menschen oder Hunde teilnehmen können. Bei Turnieren wird auf Anforderung der Prüfungsparcours entsprechend eingerichtet. Das Alter der Hundehalter spielt nach oben keine Rolle; lediglich Jugendliche (8 – 18 Jahre) erhalten eine eigene Wertung. Der Hund muss älter als 15 Monate sein und wenn er älter als acht Jahre ist, hat man die Möglichkeit in der Seniorenklasse zu starten, wo vor allem Linksdrehübungen und Sprünge entfallen.
Grundvoraussetzung für die Ausbildung des Hundes gibt es keine. Allerdings gilt auch hier, dass ein guter Grundgehorsam (ideal ist der vorherige Besuch eines Grundkurses im Verein) von Vorteil ist. Die Begleithundeprüfung ist nicht notwendig. Der Hund muss auch gegen Tollwut geimpft sein und eine Tierhalterhaftpflichtversicherung muss nachgewiesen werden.
Eine spezielle Sportausrüstung ist nicht erforderlich; legere Freizeitkleidung für den Hundehalter, eine schicke Ein-Meter-Leine für den Vierbeiner sowie ausreichend legales Doping für den Vierbeiner in Form von Leckerlis sind völlig ausreichend.
Allgemeines
Der frische Hundesport für Jedermann und Jederhund.
Was ist das?
Bei RO geht es um die freudige partnerschaftliche Zusammenarbeit von Mensch und Hund. Respekt voreinander und großes Vertrauen zueinander sind die wichtigsten Voraussetzungen.
Die Bindung zwischen Mensch und Hund wird gefestigt, der Hund wird geistig ausgelastet, die Konzentration beim Menschen gefördert.
Wie geht das?
Benötigt wird ein Parcours der aus mehreren Stationen besteht. Durch den Parcours führen Schilder, die dem Team angeben was an dieser Station wie auszuführen ist und in welche Richtung es dann weitergeht. Der Hundeführer nimmt dazu seinen Hund bei Fuß. Wie groß und wie lang ein Parcours ist, wird in den einzelnen Prüfungsstufen im VDH Regelwerk genau definiert. Während der Zeit im Parcours darf das startende Team ständig miteinander kommunizieren. Der Hund darf jederzeit angesprochen, motiviert und gelobt werden. So wird das Ziel, sich auch mal mit anderen Gleichgesinnten zu messen und dabei sogar Erfolg zu haben, schneller erreicht.
Die Übungen bestehen aus Sitz, Steh oder Platz bzw. auch aus Kombinationen aus den Elementen. Es gibt Richtungsänderungen um 90°, 180° und 270° nach rechts und links, außerdem 360° Wendungen. Hund und Mensch müssen auch einen Slalom um Pylonen durchlaufen oder der Hund über eine Hürde springen. Auch gibt es die sogenannten Abruf- bzw. Bleibübungen. Eine besondere Schwierigkeit stellt aber die Übung dar, bei der der Hund an gefüllten Futternäpfen vorbei gehen muss, ohne dass der Hund fressen darf oder sich selbst bedient. Bewertet wird nach Punkten und Zeit und in unterschiedlichen Leistungsklassen (Hunde-Senioren ab 8 Jahre, Beginner, Klasse 1, 2 oder 3)
Warum soll ich das machen?
Nicht WARUM ist die Frage. „Wann soll ich damit anfangen?“ kann sich höchstens als Frage ergeben. Die Antwort darauf: sofort! Zum WARUM nur so viel: Weil es Spaß macht mit seinem Hund zu arbeiten, zu sehen wie er zum Training freudig auf den Hundeplatz zustrebt, wie er zum Frauchen/Herrchen blickt, um den nächsten Wunsch „Sitz“, „Platz“, „Dreh dich“, „Vorsitz“, „Ran“, „Links“, „Rechts“, „Hier“, „Kehrt“ usw. von den Augen abzulesen. Und wie er am Ende eines Parcours sich ungebremst auf die Belohnung stürzt.
Wenn Sie Interesse haben und im PSV Fürstenfeldbruck mittrainieren wollen, schreiben Sie uns unter rally-obedience@psv-ffb.de. Bitte beim ersten mal Impfpass und Haftpflichtversicherungsnachweis des Hundes mitbringen.
Zielsetzung
Ziel ist die Integration aller Menschen und Hunde in eine Sportgruppe, sowie der Start auf Turnieren für diejenigen, die Interesse daran haben
Die Teilnahme am MT erfolgt auf eigenes Risiko. Voraussetzung ist eine erfolgreich bestandene BH-Prüfung oder die Bereitschaft diese zeitnah zu beginnen und abzulegen, sowie die regelmäßige Teilnahme am Training Die Hunde müssen über Grundgehorsam verfügen und sozialverträglich sein, da das MT Training größtenteils außerhalb des Hundeplatzes erfolgt. Ferner sollen die Hunde Spaß am Suchen haben und der Hundeführer am Teamwork. Voraussetzung für das Ablegen von Prüfungen ist ein bestimmtes Mindestalter des Hundes.
Stufe V (Vorprüfung): 15 Monate
Stufe A: 18 Monate
Stufe B: 20 Monate
Ein Hund, der nicht durch Kontrolle von Tätowierung oder Mikrochip identifizierbar ist, darf an Prüfungen nicht teilnehmen, ebenso muss der Nachweis einer gültigen Tollwutimpfung und einer gültigen Haftpflichtversicherung erbracht werden (auch der Hundeführer muss eine gültige Privathaftpflichtversicherung nachweisen)..
Zu den MT-Prüfungen dürfen Hunde ohne Rücksicht auf Größe, Rasse oder Abstammungsnachweis antreten.
Allgemeines
Grundsätzlich trifft sich die MT-Gruppe außerhalb des Vereinsgeländes. Den jeweiligen Treffpunkt vereinbart der Ausbilder der MT Gruppe. MT gliedert sich in 2 Bereiche, einen Gehorsams Part (Unterordnung und Gewandtheit), der am Hundeplatz trainiert wird und der eigentlichen Nasenarbeit (Trail) die außerhalb des Hundeplatzes in unterschiedlichen Umgebungen stattfindet.
Unterordnungsprüfung für Mantrailing
Die Unterordnungsprüfung beinhaltet eine zweimalige Schussabgabe während der Leinenführigkeit bzw. Freifolge.
Eine Prüfung gilt als bestanden, wenn der Hund in jeder Abteilung mindestens 70% der möglichen Punkte erreicht
Übungen
Vorprüfung (RH-MT V)
Stufe A (RH-MT A)
Stufe B (RH-MT B)
Leinenführigkeit
15 Punkte
Freifolge mit Personengruppe
15 Punkte
15 Punkte
Gehen durch eine Personengruppe
15 Punkte
Positionswechsel (Steh, Sitz, Platz, Steh) auf einem Tisch (HF 10m entfernt, Hund wird geschickt und abgerufen zum und vom Tisch)
15 Punkte
15 Punkte
Positionswechsel mit Auslosen der Reihenfolge der Positionen
15 Punkte
Ablegen unter Ablenkung
15 Punkte
15 Punkte
15 Punkte
Überqueren von unangenehmem Material
15 Punkte
15 Punkte
15 Punkte
Überqueren einer starren Holzbrücke
10 Punkte
10 Punkte
Fassbrücke beweglich
15 Punkte
Tunnel mit Schlauch
15 Punkte
15 Punkte
Tragen und Übergeben
15 Punkte
15 Punkte
10 Punkte
Summe
100 Punkte
100 Punkte
100 Punkte
Mantrailing-Prüfung
Eine Prüfung gilt als bestanden, wenn der Hund in jeder Abteilung mindestens 70% der möglichen Punkte erreicht.
Übungen
Vorprüfung (RH-MT V)
Stufe A (RH-MT A)
Stufe B (RH-MT B)
Aufnahme der Geruchsspur
10 Punkte
20 Punkte
20 Punkte
Verfolgen und Halten der Geruchsspur
50 Punkte Traillänge: 1000 Schritte (ca. 500m) 1 Geländewechsel 1 Straßen- oder Wegkreuzung Alter des Trails: 60min Suchzeit: 15min
80 Punkte Traillänge: 2000 Schritte (ca. 1000m) 3 Richtungswechsel min. 1 Geländewechsel 1 Kreuzung 1 „fremde“ sitzende / liegende Person auf der Spur (zwischen 600m und 800m) als Verleitung Alter des Trails: 4h Suchzeit: 45min
80 Punkte Traillänge: 4000 Schritte (ca. 2000m) min. 4 Richtungswechsel min. 1 Geländewechsel 2 StraßenkreuzungenDas Verhältnis urbanes Gebiet / freies Gelände sollte bei 50% liegen Alter des Trails: 6h Ausarbeitungszeit: 60min
Verhalten HF
20 Punkte
20 Punkte
Auffinden und Anzeige der Versteckperson
40 Punkte
60 Punkte
60 Punkte
Taktik & Teamwork
20 Punkte
20 Punkte
Summe
100 Punkte
200 Punkte
200 Punkte
Zielsetzung
Spielerische Ausbildung der Hunde im Gehorsamsbereich und beim Trailen in der 1. Stufe. In der 2. Stufe werden interessierte Teams zur Prüfungsreife ausgebildet, so dass sie eine MT Gehorsamprüfung und eine Trail Prüfung ablegen können.
Stufe 1
Gemeinsames Erarbeiten von theoretischen und praktischen Grundlagen, spielerisches Heranführen der Hunde und HF an MT und Unterordnung / Gewandtheit, richtiges Leinenhandling, Übungen mit der Ausrüstung, Planen der ersten einfachen Trails, Anzeigeübungen durch den Hund, richtiges Verhalten der Versteckpersonen (VP)
Stufe 2
Aufbauend auf Stufe 1 werden wir die Trailstrecken ausdehnen und erhöhte Schwierigkeiten wie Kreuzungen, Ablenkungen, Verleitungen und ungewohntes Terrain etc. einbauen. Dabei lernen wir das Verhalten unserer Hunde genauer zu beobachten und beurteilen, mit dem Ziel gemeinsam die ersten Prüfungen erfolgreich zu laufen.
Die Begleithundeprüfung, anfangs noch mit Schussfestigkeitsüberprüfung, wurde Anfang der 1990er Jahre eingeführt im Zuge der Kampfhundedebatte. Damals war die BH nur für den Schutzdienst (heute IGP) Pflicht. Hierbei ging es in erster Linie um den sozialisierten Hund.
Dann wurde die BH-Prüfung auch für den Sportbereich Agility als Startvoraussetzung festgelegt. Doch da viele Agilityhunde aufgrund Schussempfindlichkeit durchfielen, wurde die Prüfungsordnung geändert, so dass der Schuss nicht mehr Bestandteil der PO ist.
Seit 2003: Eine bestandene BH ist Pflicht für Obedience Seit 2007: Die BH ist auch gültige Voraussetzung für einige Turnierhundsport-Disziplinen Aktualisierung der PO vom 01.01.2025: u.a. wurden Sitz und Platz jetzt auch aus der Grundstellung erlaubt Aktualisierung der PO vom 01.01.2019: u.a. wurde das Laufschema vereinfacht Letzte Aktualisierung der PO vom 01.01.2025: Winkel in der Leinenführigkeit und die Freifolge sind entfallen
Voraussetzungen zur BH-Prüfung
Der Hund muss mindestens 15 Monate alt sein
Er muss über eine Hundehaftpflichtversicherung verfügen
Er muss über eine Chip ID / Tätowierung identifizierbar sein.
Es muss eine gültige Leistungsurkunde bzw. ein Leistungsbuch für den Hund vorliegen
Der Hundebesitzer muss Mitglied in einem dem VDH angeschlossenen Verein/Verband sein, ebenso der Hundeführer.
Der Hundeführer muss den Sachkundenachweis (SKN) bestanden haben
Allgemeines
Die bestandene BH ist aktuell Voraussetzung für einen Start bei Prüfungen und Turnieren folgender Sportarten:
Agility
BGH (1-3)
IGP
Obedience
THS (Turnierhundsport) alternativ sind auch bestandene THS Vorprüfung (V, VK, CC) ausreichend
Rettungshundesport (z.B. für Mantrailing)
Für den Start bei Rally Obedience (RO) Turnieren und in den anderen Fun-Sportarten wie Hoopers, Flyball, Treibball, usw. ist derzeit keine BH notwendig.
Ausbildung
Es gibt aktuell 2 Gruppen der allgemeinen BH-Ausbildung beim PSV FFB. Es wird gezielt auf den jeweiligen Ausbildungsstand der Hunde und Hundeführer eingegangen. Um eine möglichst optimale Prüfungsvorbereitung sicherstellen zu können werden in den Wochen vor der Prüfung die Prüfungsabläufe inkl. einer Probe-BH (Sichtung) intensiv trainiert. Neben der Praxis auf dem Platz werden auch theoretische Themen vermittelt.
Theorie
Hier wird grundsätzliches zur BH-Ausbildung erläutert.
Eine kleine Aufstellung der Theorie:
Erläuterung der notwendigen Unterlagen für eine Prüfungszulassung.
Beantragung der Leistungsurkunde (siehe Beantragung einer Leistungsurkunde)
was ist laut PO ( Prüfungsordnung) verboten bzw. nicht erwünscht, wie Leinenrucks, Doppelkommandos, Zusatzkommandos /-hilfen.
Vermittlung der Details zur PO (was ist erlaubt, was ist verboten, was kostet ggf. Punktabzug)
Erläuterung der Punktevergabe für die einzelnen Übungsabschnitte der BH-Prüfung.
Durchsprache und Infos zum SKN (Sachkundenachweis)
Vermittlung der notwendigen Formalitäten bei einer BH-Prüfung:
Bestandteile des Laufschemas (Leinenführigkeit, Gruppe, Sitz, Platz/Abrufen, Ablage)
Bestandteile und Ablauf Straßenteil
Ablauf Siegerehrung (Teilnahme an Siegerehrung ist Pflicht)
Praxis
Rund um das Laufschema
Es werden im ersten Schritt die Grundlagen der Fußarbeit vermittelt, wie Schauübung, Sitzübung, Platzübung mit leichter Ablenkung, vom Sitz ins Platz und umgekehrt, Angehen / 1. Schritt, Vorsitz, Abrufen und korrekter Vorsitz, Kehrtwende und korrekte Grundstellung geübt. Hier eine Aufstellung einiger Übungsbestandteile:
Korrektes Finden der Grundstellung ohne Hilfen
Korrektes Sitz und Platz aus der Grundstellung ohne Hilfen
Korrekter erster Schritt
Korrekte erste Schritte und korrekte Grundstellung bei Anhalten ohne Kommando
Korrekte Kehrtwende
Korrekter Vorsitz beim Abrufen
Korrektes Ablegen an der Leine mit leichter bzw. schwerer Ablenkung, Hundeführer bleibt beim bzw. in der Nähe des Hundes (Hund bleibt bis zu 10 Minuten liegen)
Sitzübung (HF entfernt sich stufenweise bis zu 15 Schritte vom Hund)
Platzübung mit Abrufen und Vorsitz (HF entfernt sich stufenweise bis zu 30 Schritte vom Hund)
Ablage mit Ablenkung (HF entfernt sich stufenweise bis zu 30 Schritte vom Hund und steht mit Rücken zum Hund)
Leinenführigkeit wird stufenweise bis mindestens 150 Schritte trainiert
Training der vorgeschriebenen Grundstellungen
Training der Geschwindigkeitswechsel (normal, schnell, langsam, normal)
Intensives Training der einzelnen Teile des Laufschemas wie in der PO beschrieben
Zusammenbauen der trainierten einzelnen Teile der BH
Training des gesamten Laufschemas in wechselnden Paarungen
Verhaltenstest und Straßenteil
Hier ist die soziale Verträglichkeit der Hunde ein wichtiger Bestandteil bei der Prüfung. Deswegen wird auch der Straßenteil einschließlich des Wesenstests trainiert.
Begrüßung, Hund bleibt in Grundstellung
Chipkontrolle
Begegnungen mit Hunden
an lockerer Leine durch Menschengruppe gehen
Bedrängen des Hundes
Verlassen des Hundes, HF ausser Sicht
Hundeführer außer Sicht und andere Menschen und Hunde gehen an Hund vorbei
Autofahrer, Radfahrer, Jogger passieren die Hunde
Training des Straßenteils mit den in der PO geforderten Bestandteilen
Prüfungsvorbereitung
Ca. 2 – 3 Wochen vor der BH-Prüfung wird im Rahmen einer Sichtung über die Zulassung zum Start bei der BH-Prüfung durch die Ausbilder der allgemeinen BH-Ausbildung zusammen mit dem Vorstand entschieden.
Ab 21.03.2026, 14:00 Uhr startet der neue BH Kurs als geschlossene Gruppe für Sport ambitionierte Mitglieder. Voraussetzung sind Grundgehorsam und Sozialverträglichkeit des Hundes. Der Kurs findet über 15 Termine statt mit max. 8 Teilnehmer.
Leitung: Christian Barschow Annette Krüger Konstanze Fackelmann-Biringer