Einführung der Bringleistungsprüfung (1979/1980) ==> Apportieren / Dummy-Arbeit als Hundesportart.
Voraussetzung
sind guter Grundgehorsam des Hundes, gut sozialisiert, verträglich mit Artgenossen, Freude am Apportieren. Zusätzlich Mitgliedschaft im PSV FFB oder 10er Karte
Allgemeines
Zum Apportier- und Dummy-Training gehören:
Das Markieren Einzelmarkierung, Doppel- und Dreifachmarkierungen
Das Suchen Die Freiverloren-Suche, Die Kleine Suche, Das Auf-der-Stelle-suchen
Das Einweisen Abstoppen, Voran-in-gerader-Linie, Voran-auf-Distanz (Back), Seitwärts, Weitere Einweise-Übungen
Die Wasserarbeit Die Wassermarkierung, Das Über-Wasser-Schicken, Das Einweisen in das Wasser
Der Kurs findet nicht nur auf dem Hundeplatz, sondern auch im freien Gelände statt.
Zielsetzung
Ziel des Apportier- und Dummy-Trainings ist eine artgerechte Freizeitbeschäftigung für den Hund. Die Hunde müssen bei der Dummyarbeit sowohl Ihre Nase als auch Ihren Kopf einsetzen. Die Hunde sind nach einer solchen Arbeit ausgelastet. Die Kursteilnehmer bekommen zudem Tipps, wie sie die Apportier- / Dummy-Arbeit zu Hause umsetzen können, wenn sie alleine trainieren.
Treibball wurde in den 70er Jahren vom Holländer Jan Niebuhr entwickelt. Seit diesen ersten Tagen hat sich viel getan, es gibt Prüfungsordnungen, Turniere und eine wachsende internationale Gemeinschaft. Seit dem Jahr 2023 gibt es in Deutschland eine einheitliche VDH Prüfungsordnung, die im Jahr 2025 novelliert wurde.
Voraussetzungen
Beherrschen der Grundkommandos „Komm“, „Sitz“ und „Platz“ ohne Leine, auch unter Ablenkung, Motivierbarkeit des Hundes mit Futter und/oder Spielzeug. Es gibt keine Einschränkung nach Rasse oder Alter. Trainingsstart ist auch schon für Junghunde möglich.
Allgemeines
Beim Treibball arbeiten Hund und Mensch auf große Distanz eng als Team zusammen. Jeder Partner spielt dabei seine Stärken optimal aus: Der Hundeführer den Verstand, der Hund sein körperliches Geschick. Vor allem nützen beide intensiv ihre Fähigkeit, miteinander zu kommunizieren und als Team zusammenzuarbeiten. Damit das klappt, müssen Hund und Mensch allerhand lernen: klare und freundliche Kommunikation, die Grundtechnik des Treibens, das geschickte Manövrieren des Balls und das Richtungsweisen. Disziplin ist unerlässlich, denn Bälle sind Schafe, kein Spielzeug! Weder die Technik noch die Zusammenarbeit entwickeln sich über Nacht, Treibball erfordert langen Atem. Das Ergebnis aber macht Mensch und Hund in gleicher Weise Spaß: Treibball ist Team-Building vom Feinsten!
Auf einem 30 x 15 m² großen Spielfeld sind – je nach Klasse – 3 bis 8 Bälle verteilt. Der Hund muss diese Bälle in der richtigen Reihenfolge zu seinem Menschen ins Tor bringen. Dabei gibt es vier Spielvarianten, von denen in einem Turnier jeweils zwei als Aufgabe gestellt werden. Abwechslung ist also garantiert!
Zielsetzung
Turniere im Treibball zielen weniger auf höher, weiter, schneller als vielmehr auf gute Kommunikation und Kopfarbeit für Hund und Mensch. Die Ausbildung macht Spaß, das regelmäßige Training festigt das bereits Gelernte. Fröhliche Beschäftigung mit dem Hund und gesunde Auslastung der Hunde, das ist das Ziel von Treibball.
Das Reglement für Turniere sieht neben fünf verschiedenen Leistungsklassen auch verschiedene Ballgrößen und Entfernungsstufen für unterschiedlich große Hunde vor. Für die Teilnahme an Turnieren ist keine Begleithundprüfung erforderlich. Fleißige Starter können auch an der bayerischen Meisterschaft teilnehmen, die seit 2024 ausgetragen wird.
Rally Obedience stammt aus den USA und wurde im Jahre 2000 von Charles „Bud“ Kramer entwickelt und vorgestellt. Seit 2014 gilt in Deutschland das Regelwerk des VDH.
Voraussetzungen
Rally Obedience darf wirklich jeder Hundehalter mit seinem Hund betreiben. RO wurde so konzipiert, dass auch körperlich eingeschränkte Menschen oder Hunde teilnehmen können. Bei Turnieren wird auf Anforderung der Prüfungsparcours entsprechend eingerichtet. Das Alter der Hundehalter spielt nach oben keine Rolle; lediglich Jugendliche (8 – 18 Jahre) erhalten eine eigene Wertung. Der Hund muss älter als 15 Monate sein und wenn er älter als acht Jahre ist, hat man die Möglichkeit in der Seniorenklasse zu starten, wo vor allem Linksdrehübungen und Sprünge entfallen.
Grundvoraussetzung für die Ausbildung des Hundes gibt es keine. Allerdings gilt auch hier, dass ein guter Grundgehorsam (ideal ist der vorherige Besuch eines Grundkurses im Verein) von Vorteil ist. Die Begleithundeprüfung ist nicht notwendig. Der Hund muss auch gegen Tollwut geimpft sein und eine Tierhalterhaftpflichtversicherung muss nachgewiesen werden.
Eine spezielle Sportausrüstung ist nicht erforderlich; legere Freizeitkleidung für den Hundehalter, eine schicke Ein-Meter-Leine für den Vierbeiner sowie ausreichend legales Doping für den Vierbeiner in Form von Leckerlis sind völlig ausreichend.
Allgemeines
Der frische Hundesport für Jedermann und Jederhund.
Was ist das?
Bei RO geht es um die freudige partnerschaftliche Zusammenarbeit von Mensch und Hund. Respekt voreinander und großes Vertrauen zueinander sind die wichtigsten Voraussetzungen.
Die Bindung zwischen Mensch und Hund wird gefestigt, der Hund wird geistig ausgelastet, die Konzentration beim Menschen gefördert.
Wie geht das?
Benötigt wird ein Parcours der aus mehreren Stationen besteht. Durch den Parcours führen Schilder, die dem Team angeben was an dieser Station wie auszuführen ist und in welche Richtung es dann weitergeht. Der Hundeführer nimmt dazu seinen Hund bei Fuß. Wie groß und wie lang ein Parcours ist, wird in den einzelnen Prüfungsstufen im VDH Regelwerk genau definiert. Während der Zeit im Parcours darf das startende Team ständig miteinander kommunizieren. Der Hund darf jederzeit angesprochen, motiviert und gelobt werden. So wird das Ziel, sich auch mal mit anderen Gleichgesinnten zu messen und dabei sogar Erfolg zu haben, schneller erreicht.
Die Übungen bestehen aus Sitz, Steh oder Platz bzw. auch aus Kombinationen aus den Elementen. Es gibt Richtungsänderungen um 90°, 180° und 270° nach rechts und links, außerdem 360° Wendungen. Hund und Mensch müssen auch einen Slalom um Pylonen durchlaufen oder der Hund über eine Hürde springen. Auch gibt es die sogenannten Abruf- bzw. Bleibübungen. Eine besondere Schwierigkeit stellt aber die Übung dar, bei der der Hund an gefüllten Futternäpfen vorbei gehen muss, ohne dass der Hund fressen darf oder sich selbst bedient. Bewertet wird nach Punkten und Zeit und in unterschiedlichen Leistungsklassen (Hunde-Senioren ab 8 Jahre, Beginner, Klasse 1, 2 oder 3)
Warum soll ich das machen?
Nicht WARUM ist die Frage. „Wann soll ich damit anfangen?“ kann sich höchstens als Frage ergeben. Die Antwort darauf: sofort! Zum WARUM nur so viel: Weil es Spaß macht mit seinem Hund zu arbeiten, zu sehen wie er zum Training freudig auf den Hundeplatz zustrebt, wie er zum Frauchen/Herrchen blickt, um den nächsten Wunsch „Sitz“, „Platz“, „Dreh dich“, „Vorsitz“, „Ran“, „Links“, „Rechts“, „Hier“, „Kehrt“ usw. von den Augen abzulesen. Und wie er am Ende eines Parcours sich ungebremst auf die Belohnung stürzt.
Wenn Sie Interesse haben und im PSV Fürstenfeldbruck mittrainieren wollen, schreiben Sie uns unter rally-obedience@psv-ffb.de. Bitte beim ersten mal Impfpass und Haftpflichtversicherungsnachweis des Hundes mitbringen.
Zielsetzung
Ziel ist die Integration aller Menschen und Hunde in eine Sportgruppe, sowie der Start auf Turnieren für diejenigen, die Interesse daran haben
Die Teilnahme am MT erfolgt auf eigenes Risiko. Voraussetzung ist eine erfolgreich bestandene BH-Prüfung oder die Bereitschaft diese zeitnah zu beginnen und abzulegen, sowie die regelmäßige Teilnahme am Training Die Hunde müssen über Grundgehorsam verfügen und sozialverträglich sein, da das MT Training größtenteils außerhalb des Hundeplatzes erfolgt. Ferner sollen die Hunde Spaß am Suchen haben und der Hundeführer am Teamwork. Voraussetzung für das Ablegen von Prüfungen ist ein bestimmtes Mindestalter des Hundes.
Stufe V (Vorprüfung): 15 Monate
Stufe A: 18 Monate
Stufe B: 20 Monate
Ein Hund, der nicht durch Kontrolle von Tätowierung oder Mikrochip identifizierbar ist, darf an Prüfungen nicht teilnehmen, ebenso muss der Nachweis einer gültigen Tollwutimpfung und einer gültigen Haftpflichtversicherung erbracht werden (auch der Hundeführer muss eine gültige Privathaftpflichtversicherung nachweisen)..
Zu den MT-Prüfungen dürfen Hunde ohne Rücksicht auf Größe, Rasse oder Abstammungsnachweis antreten.
Allgemeines
Grundsätzlich trifft sich die MT-Gruppe außerhalb des Vereinsgeländes. Den jeweiligen Treffpunkt vereinbart der Ausbilder der MT Gruppe. MT gliedert sich in 2 Bereiche, einen Gehorsams Part (Unterordnung und Gewandtheit), der am Hundeplatz trainiert wird und der eigentlichen Nasenarbeit (Trail) die außerhalb des Hundeplatzes in unterschiedlichen Umgebungen stattfindet.
Unterordnungsprüfung für Mantrailing
Die Unterordnungsprüfung beinhaltet eine zweimalige Schussabgabe während der Leinenführigkeit bzw. Freifolge.
Eine Prüfung gilt als bestanden, wenn der Hund in jeder Abteilung mindestens 70% der möglichen Punkte erreicht
Übungen
Vorprüfung (RH-MT V)
Stufe A (RH-MT A)
Stufe B (RH-MT B)
Leinenführigkeit
15 Punkte
Freifolge mit Personengruppe
15 Punkte
15 Punkte
Gehen durch eine Personengruppe
15 Punkte
Positionswechsel (Steh, Sitz, Platz, Steh) auf einem Tisch (HF 10m entfernt, Hund wird geschickt und abgerufen zum und vom Tisch)
15 Punkte
15 Punkte
Positionswechsel mit Auslosen der Reihenfolge der Positionen
15 Punkte
Ablegen unter Ablenkung
15 Punkte
15 Punkte
15 Punkte
Überqueren von unangenehmem Material
15 Punkte
15 Punkte
15 Punkte
Überqueren einer starren Holzbrücke
10 Punkte
10 Punkte
Fassbrücke beweglich
15 Punkte
Tunnel mit Schlauch
15 Punkte
15 Punkte
Tragen und Übergeben
15 Punkte
15 Punkte
10 Punkte
Summe
100 Punkte
100 Punkte
100 Punkte
Mantrailing-Prüfung
Eine Prüfung gilt als bestanden, wenn der Hund in jeder Abteilung mindestens 70% der möglichen Punkte erreicht.
Übungen
Vorprüfung (RH-MT V)
Stufe A (RH-MT A)
Stufe B (RH-MT B)
Aufnahme der Geruchsspur
10 Punkte
20 Punkte
20 Punkte
Verfolgen und Halten der Geruchsspur
50 Punkte Traillänge: 1000 Schritte (ca. 500m) 1 Geländewechsel 1 Straßen- oder Wegkreuzung Alter des Trails: 60min Suchzeit: 15min
80 Punkte Traillänge: 2000 Schritte (ca. 1000m) 3 Richtungswechsel min. 1 Geländewechsel 1 Kreuzung 1 „fremde“ sitzende / liegende Person auf der Spur (zwischen 600m und 800m) als Verleitung Alter des Trails: 4h Suchzeit: 45min
80 Punkte Traillänge: 4000 Schritte (ca. 2000m) min. 4 Richtungswechsel min. 1 Geländewechsel 2 StraßenkreuzungenDas Verhältnis urbanes Gebiet / freies Gelände sollte bei 50% liegen Alter des Trails: 6h Ausarbeitungszeit: 60min
Verhalten HF
20 Punkte
20 Punkte
Auffinden und Anzeige der Versteckperson
40 Punkte
60 Punkte
60 Punkte
Taktik & Teamwork
20 Punkte
20 Punkte
Summe
100 Punkte
200 Punkte
200 Punkte
Zielsetzung
Spielerische Ausbildung der Hunde im Gehorsamsbereich und beim Trailen in der 1. Stufe. In der 2. Stufe werden interessierte Teams zur Prüfungsreife ausgebildet, so dass sie eine MT Gehorsamprüfung und eine Trail Prüfung ablegen können.
Stufe 1
Gemeinsames Erarbeiten von theoretischen und praktischen Grundlagen, spielerisches Heranführen der Hunde und HF an MT und Unterordnung / Gewandtheit, richtiges Leinenhandling, Übungen mit der Ausrüstung, Planen der ersten einfachen Trails, Anzeigeübungen durch den Hund, richtiges Verhalten der Versteckpersonen (VP)
Stufe 2
Aufbauend auf Stufe 1 werden wir die Trailstrecken ausdehnen und erhöhte Schwierigkeiten wie Kreuzungen, Ablenkungen, Verleitungen und ungewohntes Terrain etc. einbauen. Dabei lernen wir das Verhalten unserer Hunde genauer zu beobachten und beurteilen, mit dem Ziel gemeinsam die ersten Prüfungen erfolgreich zu laufen.
Die Begleithundeprüfung, anfangs noch mit Schussfestigkeitsüberprüfung, wurde Anfang der 1990er Jahre eingeführt im Zuge der Kampfhundedebatte. Damals war die BH nur für den Schutzdienst (heute IGP) Pflicht. Hierbei ging es in erster Linie um den sozialisierten Hund.
Dann wurde die BH-Prüfung auch für den Sportbereich Agility als Startvoraussetzung festgelegt. Doch da viele Agilityhunde aufgrund Schussempfindlichkeit durchfielen, wurde die Prüfungsordnung geändert, so dass der Schuss nicht mehr Bestandteil der PO ist.
Seit 2003: Eine bestandene BH ist Pflicht für Obedience Seit 2007: Die BH ist auch gültige Voraussetzung für einige Turnierhundsport-Disziplinen Aktualisierung der PO vom 01.01.2025: u.a. wurden Sitz und Platz jetzt auch aus der Grundstellung erlaubt Aktualisierung der PO vom 01.01.2019: u.a. wurde das Laufschema vereinfacht Letzte Aktualisierung der PO vom 01.01.2025: Winkel in der Leinenführigkeit und die Freifolge sind entfallen
Voraussetzungen zur BH-Prüfung
Der Hund muss mindestens 15 Monate alt sein
Er muss über eine Hundehaftpflichtversicherung verfügen
Er muss über eine Chip ID / Tätowierung identifizierbar sein.
Es muss eine gültige Leistungsurkunde bzw. ein Leistungsbuch für den Hund vorliegen
Der Hundebesitzer muss Mitglied in einem dem VDH angeschlossenen Verein/Verband sein, ebenso der Hundeführer.
Der Hundeführer muss den Sachkundenachweis (SKN) bestanden haben
Allgemeines
Die bestandene BH ist aktuell Voraussetzung für einen Start bei Prüfungen und Turnieren folgender Sportarten:
Agility
BGH (1-3)
IGP
Obedience
THS (Turnierhundsport) alternativ sind auch bestandene THS Vorprüfung (V, VK, CC) ausreichend
Rettungshundesport (z.B. für Mantrailing)
Für den Start bei Rally Obedience (RO) Turnieren und in den anderen Fun-Sportarten wie Hoopers, Flyball, Treibball, usw. ist derzeit keine BH notwendig.
Ausbildung
Es gibt aktuell 2 Gruppen der allgemeinen BH-Ausbildung beim PSV FFB. Es wird gezielt auf den jeweiligen Ausbildungsstand der Hunde und Hundeführer eingegangen. Um eine möglichst optimale Prüfungsvorbereitung sicherstellen zu können werden in den Wochen vor der Prüfung die Prüfungsabläufe inkl. einer Probe-BH (Sichtung) intensiv trainiert. Neben der Praxis auf dem Platz werden auch theoretische Themen vermittelt.
Theorie
Hier wird grundsätzliches zur BH-Ausbildung erläutert.
Eine kleine Aufstellung der Theorie:
Erläuterung der notwendigen Unterlagen für eine Prüfungszulassung.
Beantragung der Leistungsurkunde (siehe Beantragung einer Leistungsurkunde)
was ist laut PO ( Prüfungsordnung) verboten bzw. nicht erwünscht, wie Leinenrucks, Doppelkommandos, Zusatzkommandos /-hilfen.
Vermittlung der Details zur PO (was ist erlaubt, was ist verboten, was kostet ggf. Punktabzug)
Erläuterung der Punktevergabe für die einzelnen Übungsabschnitte der BH-Prüfung.
Durchsprache und Infos zum SKN (Sachkundenachweis)
Vermittlung der notwendigen Formalitäten bei einer BH-Prüfung:
Bestandteile des Laufschemas (Leinenführigkeit, Gruppe, Sitz, Platz/Abrufen, Ablage)
Bestandteile und Ablauf Straßenteil
Ablauf Siegerehrung (Teilnahme an Siegerehrung ist Pflicht)
Praxis
Rund um das Laufschema
Es werden im ersten Schritt die Grundlagen der Fußarbeit vermittelt, wie Schauübung, Sitzübung, Platzübung mit leichter Ablenkung, vom Sitz ins Platz und umgekehrt, Angehen / 1. Schritt, Vorsitz, Abrufen und korrekter Vorsitz, Kehrtwende und korrekte Grundstellung geübt. Hier eine Aufstellung einiger Übungsbestandteile:
Korrektes Finden der Grundstellung ohne Hilfen
Korrektes Sitz und Platz aus der Grundstellung ohne Hilfen
Korrekter erster Schritt
Korrekte erste Schritte und korrekte Grundstellung bei Anhalten ohne Kommando
Korrekte Kehrtwende
Korrekter Vorsitz beim Abrufen
Korrektes Ablegen an der Leine mit leichter bzw. schwerer Ablenkung, Hundeführer bleibt beim bzw. in der Nähe des Hundes (Hund bleibt bis zu 10 Minuten liegen)
Sitzübung (HF entfernt sich stufenweise bis zu 15 Schritte vom Hund)
Platzübung mit Abrufen und Vorsitz (HF entfernt sich stufenweise bis zu 30 Schritte vom Hund)
Ablage mit Ablenkung (HF entfernt sich stufenweise bis zu 30 Schritte vom Hund und steht mit Rücken zum Hund)
Leinenführigkeit wird stufenweise bis mindestens 150 Schritte trainiert
Training der vorgeschriebenen Grundstellungen
Training der Geschwindigkeitswechsel (normal, schnell, langsam, normal)
Intensives Training der einzelnen Teile des Laufschemas wie in der PO beschrieben
Zusammenbauen der trainierten einzelnen Teile der BH
Training des gesamten Laufschemas in wechselnden Paarungen
Verhaltenstest und Straßenteil
Hier ist die soziale Verträglichkeit der Hunde ein wichtiger Bestandteil bei der Prüfung. Deswegen wird auch der Straßenteil einschließlich des Wesenstests trainiert.
Begrüßung, Hund bleibt in Grundstellung
Chipkontrolle
Begegnungen mit Hunden
an lockerer Leine durch Menschengruppe gehen
Bedrängen des Hundes
Verlassen des Hundes, HF ausser Sicht
Hundeführer außer Sicht und andere Menschen und Hunde gehen an Hund vorbei
Autofahrer, Radfahrer, Jogger passieren die Hunde
Training des Straßenteils mit den in der PO geforderten Bestandteilen
Prüfungsvorbereitung
Ca. 2 – 3 Wochen vor der BH-Prüfung wird im Rahmen einer Sichtung über die Zulassung zum Start bei der BH-Prüfung durch die Ausbilder der allgemeinen BH-Ausbildung zusammen mit dem Vorstand entschieden.
Obedience wird als die „Hohe Schule der Hundeausbildung“ bezeichnet. (Obedience heißt übersetzt: Gehorsam) Seinen Ursprung hat die Hundesportart Obedience in Großbritannien. Zuerst war Obedience nur ein Bestandteil der sogenannten „working trials“ Zu einer anerkannten Sportart wurde es erst 1951. In Deutschland wurde die erste Prüfungsordnung am 1. Juli 2002 nach einem eineinhalbjährigen Pilotprojekt veröffentlicht.
Voraussetzungen
Eine bestandene BH Prüfung ist notwendig, um bei Turnieren starten zu können. Hund und Hundeführer sollten Spass an Gehorsamsübungen haben.
Ausschlaggebend ist bei dieser Sportart die akkurate, harmonische und mit Freude gezeigte Präsentation der verschiedenen Übungen. Obedience kann nahezu jeder Hund ausüben, ob groß oder klein, jung oder alt, Rüde oder Hündin, Rassehund oder Mix. Der Hund muss motiviert sein und gerne arbeiten. Jeder Hund sollte eine gute Sozialverträglichkeit mitbringen (Menschen und anderen Hunden gegenüber).
Allgemeines
Wir legen großen Wert auf ein freudiges Zusammenarbeiten zwischen Mensch und Hund.
Die Obedience Gruppe hat das Ziel auf Turnieren zu starten.
Die Übungen werden von Beginner bis Klasse 3 größtenteils im Einzeltraining geübt.
Unterschiedliche Trainingsansätze sind wichtig, denn so findet jedes Mensch / Hund Team den für sich richtigen Ansatz. Natürlich gibt es auch gemeinsame Trainingseinheiten, wir besuchen auch zusammen Seminare und Turniere. Bitte bei Startplanungen daher vorher Rücksprache mit euren Ausbildern halten. Für uns steht der Spaß und die individuelle Ausbildung an erster Stelle.
Information zu den einzelnen Klassen und Übungen
In allen Klassen ( Beginner, 1,2, 3, Senioren) gibt es einen gemeinsamen Teil mit mehreren Hunden auf dem Platz , in dem das Verhalten gegenüber anderen Hunden, Sitz oder Platz mit und ohne Sicht auf den Hundeführer geprüft wird. Danach wird jeder Hund einzeln geprüft, je nach Klasse unterscheidet sich der Schwierigkeitsgrad. Ein Ringsteward sagt dem Hundeführer an, wohin er laufen darf, es muss kein Schema gelernt werden. Auch die einzelnen Übungen werden angesagt und der HF gibt seinem Hund erst dann die Kommandos, wenn sie ihm angesagt werden
Tabellarische Darstellung der Übungen der Klassen Beginner, Klasse 1-3 und Senioren:
Für die verschiedenen Übungen gibt es unterschiedliche Punktbewertungen. Um von einer Obedience-Klasse in die nächsthöhere Klasse aufsteigen zu können, muss die Wertnote „Vorzüglich“ erreicht werden.
Vorzüglich 256 – 320 Punkte Sehr gut 224 – 255,5 Punkte Gut 192 – 223,5 Punkte
Zielsetzung
Ziel der Ausbildung ist, dass die Mensch-Hund-Teams die in der PO geforderten Aufgaben möglichst exakt und mit Freude ausführen.
Die Wiege der Hundesportvereine hat zu Beginn unseres Jahrhunderts im Polizeihundewesen gestanden.
Von der reinen Zweckgebundenheit der Gründerzeit entwickelten sich die Aufgabenstellungen für Schutzhunde hin zum Schutzhundesport (SchH). Dieser besteht auch heute noch aus drei Elementen / Abteilungen (Abt. A Fährte, Abt. B Unterordnung, Abt. C Schutzdienst), ältere Bezeichnungen waren auch VPG, IPO.
Voraussetzung für das Ablegen von Prüfungen im GHd-IGP Gebrauchshundsport ist eine bestandene BH-Prüfung. Der GHd-IGP (Gebrauchshundsport) ist die Sportart, die den Trieben und Veranlagungen der Hunde in ihrer Ursprünglichkeit am nächsten kommt. Aufgeteilt in den Bereichen Fährtenarbeit (Abt. A), Unterordnung (Abt. B) und Schutzdienst (Abt. C) werden vielfältige Anforderungen an den Hund gestellt. Der Gebrauchshundsport ist eine der ältesten Hundesportarten überhaupt und wohl auch die, die den Hunden am meisten abverlangt. Nur Hunde, die während der gesamten Prüfung unter Kontrolle des Hundeführers stehen, können diese hohen Anforderungen erfüllen. Im Besonderen sind kontrolliertes Triebverhalten, sowie Selbstsicherheit und Belastbarkeit des Hundes verlangt.
Allgemeines
GHd-IGP Prüfungen werden beim PSV FFB im Rahmen der Frühjahrs- und Herbstprüfungen angeboten.
Ausbildungen und Prüfungen nach IGP beim PSV FFB
In allen Sportarten soll der Hund zeigen, dass er freudig, exakt, schnell und aufmerksam die Kommandos des Hundeführers ausführt.
Folgende Sportarten aus der IGP werden aktuell beim PSV FFB angeboten:
IGP-FH 2 x Fremdfährte mit mind. Länge 1800 Schritte)
IGP (Abt. A, Abt. B, Abt. C) Alle Abteilungen können auch als separate Prüfungen abgelegt werden
In allen Abteilungen ist exaktes freudiges Zeigen der einzelnen Prüfungsbestandteile verlangt.
IGP Abteilung A – Fährte
Fährtenformen, Auszug aus POauf der Fährte
IGP-V (Eigenfährte mind. Länge 200 Schritte)
IGP-ZTP (Eigenfährte mind. Länge 300 Schritte)
IGP-1 (Eigenfährte mind. Länge 300 Schritte)
IGP-2 (Fremdfährte mit mind. Länge 400 Schritte)
IGP-3 (Fremdfährte mit mind. Länge 600 Schritte)
In der Fährtenarbeit gilt es Fährten zu verfolgen und Gegenstände zu erkennen und anzuzeigen/ zu verweisen.
IGP Abteilung B – Unterordnung
IGP-V Leinenführigkeit, Freifolge, Ablegen mit Herankommen, Bringen auf ebener Erde, Sprung über eine Hürde (80 cm), Ablegen unter Ablenkung
IGP-ZTP Leinenführigkeit, Sitz aus der Bewegung, Ablegen mit Herankommen, Bringen auf ebener Erde, Sprung über eine Hürde (80 cm) , Ablegen unter Ablenkung
IGP-1 Freifolge, Sitz aus der Bewegung, Ablegen in Verbindung mit Herankommen aus dem Schritt, Bringen auf ebener Erde Freisprung mit Bringen über die eine 1 m hohe Hürde, Klettersprung über die Schrägwand ein Sprung ohne Bringen, Voraussenden mit Hinlegen, Ablegen unter Ablenkung
IGP-2 Freifolge, Sitz aus der Bewegung, Ablegen in Verbindung mit Herankommen aus dem Schritt, Steh aus der Bewegung aus dem Schritt mit Abholen, Bringen auf ebener Erde, Freisprung mit Bringen über die eine 1 m hohe Hürde, Punkte Klettersprung über die Schrägwand Hin- und Rücksprung mit Bringen, Voraussenden mit Hinlegen, Ablegen unter Ablenkung
IGP-3 Freifolge, Sitz aus der Bewegung, Ablegen in Verbindung mit Herankommen aus dem Laufschritt, Steh aus der Bewegung aus dem Laufschritt mit Heranrufen, Bringen auf ebener Erde, Freisprung mit Bringen über die eine 1 m hohe Hürde, Klettersprung Hin- und Rücksprung mit Bringen, Voraussenden mit Hinlegen, Ablegen unter Ablenkung
Ablage unter AblenkungFußarbeitFußarbeitHerankommenApport über 1m HürdeApport über 1m HürdeBringen über KletterwandBringen über KletterwandBringen über Kletterwand
IGP Abteilung C – Schutzdienst
In der Abt. C wird der Gehorsam des Hundes in Grenzfällen überprüft. Mit Unterstützung eines Scheintäters (Helfer) wird der Gehorsam des Hundes in Grenzfällen überprüft. Dazu gehören Situationen wie Verhindern von Fluchtversuchen, Bewachen, Verhindern eines Überfalls usw.. In die Bewertung ist über den gesamten Schutzdienst die Triebveranlagung, Selbstsicherheit, Belastbarkeit, sowie das Griffverhalten und die Führigkeit mit einzubeziehen. Der Hund muss den Ausdruck vermitteln, jederzeit selbstbewusst die Auseinandersetzung mit dem Helfer zu suchen.
Zielsetzung
Ziel der Ausbildung ist, dass der Hund die in den einzelnen Disziplinen geforderten Aufgaben freudig und exakt durchführt.
In Großbritannien wurde 1977 Agility als Pausenfüller für die Crufts Dog Show erfunden. Der Brite Peter Meanwell ließ sich vom Springreiten der Pferde inspirieren und entwickelte ein Springturnier für Hunde als Wettkampf. Zusammen mit zwei Hundevereinen erfand er ein Regelwerk mit den notwendigen Geräten für den Parcours. In den 1980er Jahren kam dieser Hundesport nach Deutschland. Die erste Europameisterschaft fand 1992 in Frankreich statt.
Voraussetzungen
Voraussetzung für den Start bei Turnieren ist eine bestandene Begleithund-Prüfung. Zwar werden die Hunde in Größenklassen Small, Medium und Large mit entsprechend angepassten Hürdenhöhen eingeteilt um eine gewisse Chancengleichheit zu erreichen.
Dennoch ist bei sehr großen Hunden ist dieser Hundesport nur bedingt möglich bzw. nicht zu empfehlen.
Allgemeines
In dieser Hundesportart wird aus einem Pool von Hürden, Tunnels und Geräten (A-Wand, Wippe, Laufsteg, Slalom) ein weitgehend frei kombinierbarer Parcours mit ca. 20 Hindernissen erstellt. Diesen gilt es in der richtigen Reihenfolge möglichst schnell und fehlerfrei abzulaufen. Dabei muss der Hund die Geräte selbständig absolvieren, der Mensch kann nur über seine Körpersprache und Hörzeichen Einfluss auf seinen Hund nehmen.
Zielsetzung
Der Hundeführer soll seinen Hund sicher durch den Parcours dirigieren können. Der Hund soll alle Hindernisse wie in der PO vorgeschrieben schnell und korrekt überwinden in der richtigen Reihenfolge.
Grunderziehungskurse werden immer auf Anfrage geplant. Hinweise zum jeweils nächsten Grunderziehungskurs finden sich auf der Homepage oder der Terminübersicht.
Bitte Impfpass und Haftpflichtversicherungsnachweis des Hundes bei der Anmeldung mitbringen, ferner viele Leckerlis. Soweit möglich sollte der Hund am Halsband an einer 1 m Leine geführt werden.
Die Standardkommandos „Sitz“, „Platz“ und „Komm“ sollten bekannt sind. Ein gewisse Sozialverträglichkeit ist nötig, da die Ausbildung größtenteils in Gruppen stattfindet. Der Kurs richtet sich an die Altersgruppe der ca. 9-15 Monate alten Hunde, wobei ältere Hunde/Quereinsteiger, bei denen der Grundgehorsam vertieft werden soll, selbstverständlich auch willkommen sind.
Die Übungseinheiten finden bei jeder Witterung statt. Abweichungen vom Übungsplan werden rechtzeitig auf der Website des PSV FFB bekanntgegeben.
Bei diesem Kurs wird großes Gewicht auf die Ausbildung zum „Alltag mit Hund“ gelegt. Praktische und theoretische Themen der Hundeausbildung gehören zum Kursinhalt. Die Trainer unterstützen den Hundehalter dabei, mit dem Hund eine noch bessere Kommunikation aufzubauen, sowie Fehler bei der Erziehung zu analysieren und Alternativen zu entwickeln.
Anders als bei der Junghundeausbildung handelt es sich beim Grundkurs um einen geschlossenen Kurs. Beim Grundkurs werden nach einem Ausbildungsplan über 12 Übungsstunden hinweg jeweils einzelne Themen in Theorie und Praxis behandelt.
Praktische Übungen
Zu den praktischen Übungen gehören:
Leinenführigkeit
Ablage mit Ablenkung
Futtervermeidung
Rückruftraining
Verhalten im Alltag
Verträglichkeit mit Hund und Mensch
Diese Übungen werden unter verschiedenen Schwierigkeitsgraden geübt. Je nach Aufgabenstellung werden die Übungen einzeln oder in der Gruppe trainiert. Bei den Gruppenübungen führen die Hundeführer nach Anweisung die Übungen gleichzeitig durch. Damit wird die Ausführung der jeweiligen Übung unter erschwerten Bedingungen ggf. durch Ablenkung der anderen Teams trainiert. Dies bedingt ein gewisses Maß an Selbständigkeit des Hundeführers, Gelerntes umzusetzen und die Resultate zu analysieren.
Theorie
Zu den theoretischen Themen gehören:
Information zur Ernährung des Hundes
Was ist giftig für Hunde?
Rechtliche Hinweise im Umgang mit dem Hund (Hundeverordnungen)
Erste Hilfe am Hund
Information zu den Angeboten des PSV FFB im Hundesport und in den Alternativen / Freizeitgruppen
Die Theorie wird immer, soweit möglich, auch mit praktischen Übungen kombiniert.
Zielsetzung
Ziel des Grundkurses ist ein entspanntes und souveränes „Mensch-Hund-Team“ im Alltag.
Mitzubringen sind: Impfpass mit gültiger Tollwutschutzimpfung, Nachweis des Abschlusses einer Tierhaftpflichtversicherung, sehr viele kleine weiche Leckerlis, Halsband oder Geschirr, eine 1 Meter Leine und einen ausgeruhten und hungrigen Hund. Alter der Junghunde zwischen 4 bis ca. 10 Monate.
Allgemeines
Der Welpengruppe entwachsen, wird in der Junghunde-Gruppe schon etwas mehr Gewicht auf Gehorsam gelegt. Wie bei Kindern im Vorschulalter ist aber auch hier noch Platz für Spiel und Spaß.
Die Ausbildung entspricht in vielen Punkten den Inhalten der Welpengruppe, ist aber auf die Junghundezeit zugeschnitten. Die Trainer vermitteln – aufbauend auf das bereits in der Welpengruppe Gelernte – die wichtigsten Grundlagen zum Verständnis des Hundeverhaltens und der Hundesprache. Weiterhin erläutern die Trainer dem Hundebesitzer, wie ein Hund die Dinge lernen kann, die er lernen soll, und wie man die wichtigsten Gehorsamsübungen richtig aufbaut (Leinenführigkeit, Kommen, Schleppleinenarbeit, etc.)
Die Junghundegruppe bereitet den jungen Hund aber auch auf „den Ernst des Lebens“ vor. Ganz wichtig ist es uns, dass Ihr Hund spielerisch, ungehemmt, aber trotzdem geführt, den richtigen und entspannten Umgang mit anderen Hunden und fremden Menschen lernt. Dabei legen die Trainer sehr großen Wert darauf, dass Sie als Halter erkennen, wann in eine Konfliktsituation eingegriffen werden muss, und wie dies ggf. zu geschehen hat.
Die Übungsstunde beginnt mit einer ca. 10 minütigen Spielrunde – hier werden nach Bedarf die Gruppen auch aufgeteilt – der sich ca. 40 Minuten Gehorsamstraining anschließen. Am Ende folgt noch einmal eine kurze Spielrunde.
Zielsetzung
Nach Absolvierung der Junghundegruppe sollten Sie und Ihr Hund alles gelernt haben, um in den anschließenden Grunderziehungskurs wechseln zu können.