Die Wandergruppe startete in die neue Wandersaison mit 4 Wanderungen im Januar.
Am Sonntag, den 04.01. ging die 1. Wanderung von Wildenroth aus zum Schlossberg und um die Wolfszange. LINK zur Tourbeschreibung auf outdooractive.com: https://out.ac/levESv Strecke ca. 6 km, Gehzeit ca. 2 Stunden mit ca. 50 Höhenmetern
Am Samstag, den 24.01. wanderten wir durch den Wald bei Schöngeising LINK zur Tourbeschreibung auf outdooractive.com: https://out.ac/lfC9vM Strecke ca. 6 km, Gehzeit ca. 2 Stunden mit ca. 13 Höhenmetern
Am Samstag, den 25.01. führte die 3. Wanderung durch den Mauerner Wald. LINK zur Tourbeschreibung auf outdooractive.com: https://out.ac/lfCzPg Strecke ca. 8 km, Gehzeit ca. 2 Std. und 15 Minuten mit ca. 62 Höhenmetern
Am Samstag, den 31.01. führte die 4. Wanderung 13 Wanderer und 15 Hunde rund um Lindach herum. LINK zur Tourbeschreibung auf outdooractive.com: https://out.ac/lfJwmtttps Strecke ca. 5 km Gehzeit ca. 1 Stunde und 15 Minuten mit ca. 25 Höhenmetern.
Anschließend trafen sich 17 Wanderer zu Kaffee und Kuchen (einige waren nur zu Kaffee und Kuchen gekommen) im Vereinsheim. Es gab einen Rückblick auf die Saison 2025 mit einer kleinen Preisverteilung für die fleißigsten Wanderer und einem Ausblick auf die kommenden Wanderungen, sowie auf die Planung der Mehrtageswanderung im Herbst (Mitte / Ende Oktober) durch das schöne Allgäu bei Nesselwang.
Die 2020 von mir gegründete Wandergruppe hat voriges Jahr über 400 km erwandert, verteilt auf 50 Touren. An diesen nahmen insgesamt 36 Zwei- und 35 Vierbeiner teil.
2025 war zudem ein Rekordjahr: Wir haben die meisten Kilometer zurückgelegt mit den meisten Mitwanderern und den meisten Hunden an den meisten Wandertagen seit Gründung der Gruppe
Die Wanderungen fanden bei nahezu jedem Wetter statt (bekanntlich gibt es ja kein schlechtes Wetter, nur …). Von vereisten Wegen, über Nieselregen und Platzregen bis Sonnenschein und großer Hitze war alles geboten.
Die meisten Touren unternahmen wir in der näheren und weiteren Umgebung von Fürstenfeldbruck; jedoch führte uns der Weg auch schon mal an die Amper, den Lech, die Loisach, den Maisinger Bach, die Osterseen und an die Windach. Die Strecken waren zwischen 2 und 14 km lang – da war für (fast) jede Kondition was dabei…
Im Mai fuhren wir, nun schon zum 6. Mal, zu einer Mehrtageswanderung in den schönen Bayerwald. 13 Wanderer und 10 Hunde waren mit Freude dabei und trotzten wieder einmal tapfer dem Nieselregen rund um den Großen Arber.
Auch für 2026 habe ich mehrere schöne Touren schon in Planung, auch die Mehrtageswanderung befindet sich schon im Planungsstadium und ich würde mich freuen, wenn heuer wieder so viele aktive Wanderer des PSV dabei sind.
Die Dummygruppe und Freizeit MT haben heute das Trainingsjahr mit einem Besuch des Christkindlmarkt in Landsberg am Lech und einer toller Einkehr im Fischerwirt beendet.
Ein tolles Jahr geht zu Ende und ich bedanke mich bei allen Teilnehmern für ihr Vertrauen und freue mich auf das neue Jahr. Allen eine besinnliche Weihnachtszeit, schöne Feiertage und ein gutes und erfolgreiches neues Jahr.
Rund 50 Hobbyermittler waren am Samstag, dem 15. November, im Einsatz, um unter der Führung von so bekannten Detektiven wie Miss Marple, Sherlock Holmes oder Inspektor Colombo das verschwundene Halsband der Mimi vom Bärenwald zu suchen. Die Besitzerin der untröstlichen Mimi, Fürstin von Wuff, hatte die Detektive engagiert, da die örtliche Polizei nicht in der Lage war, den Räuber zu schnappen.
Sechs Verdächtige hatten sich auf dem Gelände des PSV verteilt, gaben bereitwillig über sich Auskunft und ließen nichts unversucht, um den Verdacht auf ihre Vereinskollegen zu lenken. Zusätzlich stellten sie den mitgeführten Detektivhunden – Kommissar Rex war leider nicht dabei – Aufgaben, die diese auch meist erfolgreich erledigten, wofür sie Bonuspunkte für ihr Team sammelten. Aber trotz der professionellen Hilfe konnte kein Team den Räuber ausfindig machen. Wie sich später im Vereinsheim herausstellte, war dies nicht verwunderlich. Denn offenbar hatte Mimi ihr kostbares Halsband verloren und Fidelio, der treue Hund des Butlers, hatte es gefunden und brachte es nun seiner Besitzerin wieder. So waren alle glücklich und konnten den Abend bei Punsch und leckerer Kürbissuppe beschließen. Das Team mit den meisten Punkten wurde von der überglücklichen Fürstin mit dem grünen PSV-Orden bedacht.
Die Polizeioberdirektion bedankt bei allen Helfern, die mit Herzblut ihre Rolle gespielt haben, und den Helfern in der Küche, ohne die der Abend nur halb so schön gewesen wäre.
Und nun die ganze Geschichte von vorn nach hinten. Ende Januar 2025 fragte Vera Mayer, Obfrau Rally Obedience im BLV, bei Karin Benker, Spartenleiterin Rally Obedience beim PSV, an, ob der PSV Fürstenfeldbruck eventuell die Deutsche Meisterschaft in unserer wunderbaren Sportart ausrichten würde, aber schon noch in diesem Jahr. Karin war sofort klar, dass solch ein Projekt nur mit Zustimmung der RO – Gruppe zu stemmen ist. Eine Umfrage unter den ROlerinnen signalisierte einstimmig: JA! Wir sind dabei. Dieses eindeutige Votum überzeugte auch den Vereinsvorstand, der dem Vorhaben grünes Licht gab.
Jetzt ging es an die Details. Klärungen mit der Stadt Fürstenfeldbruck mit der Nachbarschaft, vor allem dem Bogenschützenverein und unserem „Hühnerbauern“ gegenüber. Unsere Nachbarn aber auch die Stadt Fürstenfeldbruck zeigten sich hochgradig kooperativ, oder wie man früher sagte: hilfsbereit. Damit waren wichtige Fragen wie Verkehrsregelung, Parkplätze, Campingplatz usw. beantwortet. Die Arbeit im Verein konnte beginnen. Bis zum 25. Oktober war nicht mehr viel Zeit. Ab Donnerstag vor Eröffnung der Meisterschaft wurde dann angepackt. Parkplätze ausschildern, markieren, absperren, Ringe und Vorbereitungsräume ausmessen und markieren, Küche herrichten, Terrasse kärchern, Vereinsheim putzen, Zelte und Pavillons aufbauen, Melde- und Wettkampfbüro einrichten usw. Viele fleißige Hände sorgten für einen reibungslosen Betrieb. Teamgeist macht eben alles möglich.
So konnte am Samstag pünktlich um 8 Uhr mit der Begrüßung die Deutsche Meisterschaft Rally Obedience 2025 eröffnet werden und die ersten Teams ab 9 Uhr starten. In zwei Ringen zeigten jeweils 60 Teams, dass sie zu recht in der Qualifikation für die Finalläufe am Sonntag dabei waren. Es waren alle Leistungsstufen vertreten; vom einfachen Hobbyteam bis zu den Teilnehmern an der Weltmeisterschaft Rally Obedience zwei Wochen vorher in Österreich. Neben den 120 Teams in der nationalen Klasse LK3 traten noch gut 40 Teams in der Klasse FCI zur Prüfung an. Es war also den ganzen Tag erstklassiger Hundesport geboten. Die äußeren Bedingungen, kurz das Wetter, gestalteten sich eher interessant. Starker Wind mit entsprechendem Blätterflug, leichter bis mäßiger Regen mit Trockenintervallen und gelegentlich ein blauer Fleck am Himmel sorgten für Abwechslung, was für die Teams nicht immer einfach war.
Ansonsten lief im Hintergrund alles perfekt, bis auf, nun ja den Stromausfall noch am Vormittag. Besonders betroffen waren die Küche und natürlich das Wettkampfbüro – hier geht ohne Strom plötzlich überhaupt nichts mehr. Keine PC, kein Drucker, keine Kaffeemaschine, keine Spülmaschine. In diesem dramatischen Moment zeigte sich was es bedeutet auf allen Posten geballte Kompetenz und vor allem Gelassenheit und Ruhe eingekauft zu haben. Von den Teilnehmern größtenteils unbemerkt wurden Kabel neu verlegt und Maschinen auf Fehlerursachen überprüft, Sicherungen getestet und ausgetauscht. Mittags war das Essen fertig, im Wettkampfbüro am Abend die Statistiken erstellt und das Geschirr und Besteck von Hand abgewaschen und wieder frisch im Küchenschrank.
Der Finaltag konnte also kommen. Dank Zeitumstellung hatten die qualifizierten Teams eine Stunde mehr Erholung. Zunächst starteten allerdings die Jugendlichen in den unterschiedlichen Leistungsklassen. Hier waren sehr schöne Vorführungen zu sehen, was ermutigend für die Zukunft dieses schönen Sports ist.
Die 40 Finalteams, jeweils die ersten 20 der beiden Qualifikationsrunden, und drei Jugendteams präsentierten dann ihr ganzes Können. Drehungen, Winkel, Sprünge, Twists, Rückwärtsschritte, Seitverschiebung, Abrufe, Distanzkontrolle – das volle Spektrum des Rally Obedience kam zur Aufführung. Von der Terrasse des Vereinsheims aus verfolgte das sachkundige Publikum mit vielen Aaaahs und Oooohs gespannt die Protagonisten im Ring. Der anspruchsvolle Parcours nötigte allen Teilnehmern Respekt ab. Ein Vorzüglich bei der Jugend und 24 vorzügliche Bewertungen bei den Erwachsenen, davon fünfmal mit 100 Punkten, sind Beweis für die hohe Qualität, die im Rally Obedience in Deutschland geboten wird und sind auch ein Hinweis auf die enorme Leistungsdichte.
Am frühen Abend, aufgrund der Zeitumstellung dämmerte es schon mächtig, fand unter Flutlicht (Ja, die Stromversorgung war stabil wiederhergestellt.) die Siegerehrung statt zu der die Mannschaften der einzelnen Verbände feierlich unter musikalischer Begleitung einmarschierten.
Deutsche Jugendmeisterin 2025 in der LK3 wurde Josephine Spruch mit Coco vom SGSV. Deutsche Jugendmeisterin 2025 in der LK2 wurde Sophie Güth mit Sky vom swhv. Deutsche Jugendmeisterin 2025 in der LK1 wurde Layla Bordens mit Chase vom HSVRM. Deutsche Meisterin 2025 in der LK3 wurde Shauna Wenzel mit Miff vom BLV. Deutsche Meisterin 2025 in Klasse FCI wurde ebenfalls Shauna Wenzel mit Maisy vom BLV. Gratulation allen Siegern und allen Teams – ohne euch wäre die Meisterschaft nicht möglich gewesen!
Damit war es geschafft. Die Deutsche Meisterschaft Rally Obedience 2025 war Geschichte. Dank gilt allen und hier möchte der Chronist nicht einzelne Personen oder Teams nennen, weil er dann wahrscheinlich Jemanden vergessen würde, die sich engagiert haben um diese unvergessliche Veranstaltung zu einem Erfolg zu machen. Ohne die vielen fleißigen Köpfe, Hände und durchaus auch Füße wäre es nicht möglich gewesen. Der Chronist selber bedankt sich an dieser Stelle dafür, dass er Teil dieses tollen Teamereignisses sein durfte.
Nach einem spannenden und langen Tag als Richterin beim Treibball-Turnier zeigte Vera Mayer wahre Leidenschaft und Hingabe: Sie blieb einen Tag länger und widmete sich der Aufgabe, zehn Teams im Treibball zu coachen.
Bereits am frühen Morgen fanden sich die Teilnehmer auf dem Trainingsplatz ein. Trotz des vorangegangenen, kräftezehrenden Tages war Vera energiegeladen, freundlich und hochmotiviert. Mit ihrer ruhigen und kompetenten Art schuf sie eine Atmosphäre, in der sich Mensch und Hund sofort wohlfühlten.
Vera nahm sich für jedes der zehn Teams Zeit, genau hinzuschauen, zu analysieren und gezielte Empfehlungen zu geben. Dabei war ihre Arbeitsweise stets geprägt von Empathie, kreativen Ideen und einem tiefen Verständnis für die Dynamik zwischen Mensch und Hund.
Immer wieder betonte Vera in ihren Anleitungen zentrale Grundsätze für ein gelungenes Treibball-Training:
„Mach es deinem Hund leicht!“
„Geh von dem aus, was dein Hund anbietet!“
„Arbeite mit dem Hund, nicht gegen den Hund!“
Diese Leitsätze wurden nicht nur vermittelt, sondern im Seminar auch direkt praktisch umgesetzt. So konnten die Teams erleben, wie sich kleine Veränderungen im eigenen Verhalten und in der Trainingsgestaltung unmittelbar auf die Motivation und das Ergebnis auswirkten.
Das Seminar war für alle ein großartiges Erlebnis, das im Training daheim bestimmt reiche Frucht tragen wird. Veras Engagement, die Kreativität und ihre freundliche, wertschätzende Art machten diesen Tag zu etwas ganz Besonderem.
Im Namen aller Teilnehmer: Vielen Dank, Vera, für ein großartiges Seminar, das Mensch und Hund gleichermaßen inspiriert hat und neue Perspektiven für das weitere Training eröffnet. Wir freuen uns schon auf das nächste Mal – denn nach dem Turnier ist vor dem Turnier!
Das erste Treibball-Turnier beim PSV Fürstenfeldbruck war ein voller Erfolg und bleibt allen Beteiligten als unvergesslicher Tag in bester Erinnerung. Schon am frühen Morgen herrschte auf dem Vereinsgelände geschäftiges Treiben. Aus dem Verein waren viele Helfer anwesend, von morgens früh bis abends spät, schier unermüdlich. Ohne das Engagement dieser Helfer wäre eine solche Veranstaltung gar nicht möglich gewesen.
40 Teams aus 11 Vereinen gingen an den Start und sorgten für ein spannendes Turnier. Besonders erwähnenswert war die große Hilfsbereitschaft unter den Starter – gegenseitige Unterstützung war für alle wie selbstverständlich und erleichterte den Ablauf sehr.
Richterin Vera Mayer behielt stets den Überblick über das bunte Geschehen. Mit fachkundigem Blick und ruhiger Hand führte sie durch das Turnier und sorgte dafür, dass alle Wertungen streng, aber immer nachvollziehbar und fair ausfielen.
Die Treibball-Gruppe vom PSV Fürstenfeldbruck muss sich mit ihren Leistungen nicht verstecken: Von den insgesamt acht startenden Teams schafften es zwei Teams auf Platz zwei, mit nur wenigen Sekunden Abstand zu Platz 1. Fünf Teams erreichten ein „Vorzüglich“, eines ein „Sehr gut“, ein weiteres ein „Gut“. Der Wirbelwind der Truppe musste in Lauf 1 zwar in einen Übungslauf umwandeln, überzeugte aber im zweiten Lauf mit einer vorbildlichen Vorstellung. Für eine noch junge Übungsgruppe eine sehr gute Bilanz!
Sponsor Kronch sorgte mit seinem Lachs-Futter für Preise, die bei den Vierbeinern sehr gut ankamen. Für das leibliche Wohl der Zweibeiner war ebenso bestens gesorgt: Jürgen verwöhnte die Gäste mit frisch Gegrilltem und zahlreiche fleißige Kuchenbäcker und kreative Salat-Zauberer bereicherten das Buffet mit einer großen Auswahl an selbstgemachten Köstlichkeiten. So blieb für alle ausreichend Zeit zum Schlemmen, Genießen und Austausch. Dieses ungezwungene Zusammensein ist bei jedem Turnier ein ganz wichtiger Bestandteil.
Gerade als die Siegerehrung stattfinden sollte, öffnete der Himmel seine Schleusen und ein kurzer, kräftiger Platzregen überraschte alle. Doch auch davon ließen sich die Teams und Zuschauer die Laune nicht verderben – im Gegenteil, der Regen sorgte am Ende für ausgelassene Stimmung und eine Extraportion Gemeinschaftsgefühl beim Retten der Schleifen Geschenke aus dem verlassenen Pavillon unter das rettende schöne neue Dach.
Das Feedback der Teilnehmer fiel durchweg positiv aus. Viel Lob gab es für die Organisation, die Atmosphäre und das Miteinander. Es war ein Tag, der bewiesen hat, wie viel Begeisterung, Zusammenhalt und Freude im Treibball-Sport stecken.
Das PSV Fürstenfeldbruck freut sich bereits jetzt auf eine Fortsetzung dieses gelungenen Turniertags!
Der Andrang für das Dogwarrior Seminar war so groß, dass wir außer dem Termin am 29.06. noch einen zweiten am 20.07. vereinbaren mussten.
Es war ein voller Erfolg, begeisterte Teilnehmer, anspruchsvolle Seminarleiter, tolle Teams. Der Leitfaden “ alles kann, nichts muss“ hat bei vielen Teilnehmern, den Zwang immer perfekt zu sein gelöst und somit die Möglichkeit gegeben eine positive, bereichernde Erfahrung mit seinem Hund zu machen.
Ein einzigartiges Erlebnis was wir an diesen beiden Tagen hatten. Im Parcours mit Hund hat man Rücksichtnahme und Vertrauen gelernt.
Vielen Dank an Manuela und Florian von Hegeles Megacitydogs Hundesschule Florian Hegele und Hundewille – Manuela Hegele für euer Einfühlungsvermögen, euer Können und Verständnis für jedes einzelne Team. Die Geduld und die Zeit, die Rücksichtnahme für die Gebrechen von Mensch oder Hund, hat so viel Vertrauen aufgebaut und so konnte jeder einzelne was für sich mitnehmen. Wir sehen uns auf jeden Fall wieder.
Vielen Dank an unseren Vorstand, dass er es uns ermöglicht hat, dieses Seminar anzubieten, danke an all meinen Helfer für die unermüdliche Unterstützung, an meinen Teilnehmern, die so offen waren für was Neues und an Manu und Flo für ihren tollen Einsatz.
Im Rahmen der Weihnachtsfeier 2014 zündete der RO-Funke. Erich Schlögel und Klaus Sadtler kamen im Laufe der Feier mit Karin Benker auf das Thema Rally Obedience zu sprechen. Alle hatten schon davon gehört, aber keiner wusste so genau, was das ist, wie das geht und warum man das überhaupt noch braucht. Schließlich gibt’s doch schon Obedience und THS.
Was sollte also dieser neue Hundesport, der von Amerika aus die Welt des Hundesports eroberte. Trotz der Skepsis informierte man sich. Und nach genauerem Hinsehen fanden Klaus und Karin dann Gefallen an dieser Art mit dem Hund spielerisch Gehorsam zu trainieren. Auch die niedrigen Einstiegsvoraussetzungen, es muss keine Begleithundeprüfung nachgewiesen werden, erleichterten den Start im Mai 2015 auf dem Vereinsgelände in Lindach.
Zu Anfang bestand die neue Sparte aus folgenden Hundeführerinnen:
Von links nach rechts: Karin Benker, Klaus Sadtler, Michael Benker, Birgit Huber, Karina Huber und Sandra Heinz
Im Sommer schloss sich auch der Berichterstatter mit Labradoodle Lola der Gruppe an.
Klaus übernahm die Trainingsleitung und Koordination und Karin unterstützte ihn. Noch im Oktober des Jahres 2015 absolvierte Karin die Sparten-Ausbildung, so dass ab 2016 zwei Trainer zur Verfügung standen.
Die Gruppe wuchs schnell und stieg noch im Gründungsjahr in den Wettkampfbetrieb ein. Windach, Weilheim und Moosburg waren die Stationen auf denen wir erste Erfahrungen sammelten. Schnell stiegen die einzelnen Teams die Leistungsklassenleiter auf bis in die LK3.
An Meisterschaften nahmen wir schon ab 2017 teil. Michael Benker belegte damals in der LK1 den 1. Platz bei der Bayerischen Meisterschaft. Die einzigen Starts um den Deutschen Meistertitel absolvierte Thomas Nordgerling mit Lola mit einem 3. Platz 2019 und einem 5. Platz 2022.
Im nunmehr begonnenen 11. Jahr der Rally Obedience – Gruppe trainieren ca. 20 Teams in allen Leistungsklassen und ein großer Teil startet auch bei Turnieren. Spartenleiterin und Cheftrainerin ist Karin Benker. Seit einigen Jahren ist Karin auch als Richterin für den BLV – Hundesport tätig; immer sehr „korrekt“ aber stets fair.
Zum Schluss noch eine Liste der größten Erfolge der RO-Teams des PSV Fürstenfeldbruck:
Jahr
Meisterschaft
Team
Klasse
Platzierung
2017
Bayerische
Michael Benker / Soferl
LK1
1. Platz
2017
Bayerische
Karin Benker / Lillifee
LK2
14. Platz
2018
Bayerische
Klaus Sadtler / Rico
LK2
2. Platz
2018
Bayerische
Thomas Nordgerling / Lola
LK3
7. Platz
2021
Bayerische
Thomas Nordgerling / Lola
LK3
7. Platz
2022
Bayerische
Thomas Nordgerling / Lola
LK3
8. Platz
2023
Bayerische
Stefanie Fischer / Bella
LK2
13. Platz
2019
Deutsche
Thomas Nordgerling / Lola
LK3
3. Platz
2019
Deutsche
Klaus Sadtler / Rico
LK2
11. Platz
2022
Deutsche
Thomas Nordgerling / Lola
LK3
5. Platz
3. Platz für Lola mit Thomas Nordgerling bei der dhv Deutsche Meisterschaft 2019
Am vergangenen Wochenende ging es für einen Teil der Brucker THS-Mannschaft in die kleine unterfränkische Gemeinde Ebelsbach. Dort veranstaltete der VdH Eltmann die diesjährigen bayerischen Meisterschaften und aus unseren Reihen nahmen zwei Teams erfolgreich teil.
Eigentlich wären wir angesichts der gewachsenen Trainingsgruppe gerne mit mehr Starterinnen und Startern angetreten, allerdings verlief im Frühjahr nicht jedes Turnier nach Plan und die ein oder andere Turnierkarriere hat erst in diesem Jahr und damit sehr spät im Qualifikationszeitrum begonnen. Umso bemerkenswerter ist, dass neben unseren Starterinnen Simone und Antonia fünf weitere Mitglieder zum Unterstützen und Anfeuern vor Ort waren. Dass der Samstag (am Sonntag gab es keine Brucker Beteiligung) ein schöner Turniertag werden sollte, war also von Anfang an sehr wahrscheinlich.
Antonia & Angel im Geländelauf über 2000m
Ähnlich wahrscheinlich war auch, dass Antonia und Angel bayerische Meisterinnen im Geländelauf über 2000m werden sollten, denn sie waren die einzigen Starterinnen in ihrer Altersklasse. Selbstverständlich hätten wir uns Konkurrenz gewünscht, doch das soll ihre Leistung in ihrer ersten bayerischen Meisterschaft nicht schmälern. Mit einer Zeit von 7:49 stellten sie erneut eine persönliche Bestzeit auf und setzten damit ihre beeindruckende Entwicklung weiter fort. Vor wenigen Monaten haben die Beiden noch mehr als neun Minuten benötigt und so konnten sie in diesem Frühjahr mehr als nur einmal die eigenen Grenzen verschieben. Vollkommen verdient dürfen sich die Beiden nun bayerische Meisterinnen nennen und im September zur deutschen Meisterschaft nach Bitz fahren. Herzlichen Glückwunsch!
Simone & Piri im Vierkampf 2
Simone und Piri starteten im Anschluss ihren Versuch, den bayerischen Meistertitel im Vierkampf 2 zu verteidigen. Leider ließen die Beiden bereits bei der Unterordnung einige Punkte liegen, speziell weil Piri anstelle des „Sitz“ ein „Steh“ anbot. 50p sind kein schlechtes Ergebnis, aber für Simone und Piri unterdurchschnittlich und bei einer Konkurrenz, die bis zu 59,5p der möglichen 60p ablieferte, ein deutlicher Rückstand. Diesen galt es in den schnell aufeinanderfolgenden Laufdisziplinen aufzuholen und hier zeigten die Beiden wieder, wieso sie im Vorjahr ganz oben auf dem Podium standen. Slalom, Hürden und Hindernisbahn wurden alle fehlerfrei absolviert und das trotz mittlerweile einsetzender Hitze (über 30 Grad) in einem Tempo, das ein Großteil der Konkurrenz nicht mitgehen konnte. Am Ende erzielten sie insgesamt 256,38p, was für den dritten Platz reichen sollte. Hätte das Sitz in der Unterordnung geklappt, hätte es zur Titelverteidigung gereicht, aber bestimmt haben auch andere Teams ähnliche Szenarien, in denen es für sie besser laufen hätte können und diese Unberechenbarkeit macht den Sport mit Hund eben auch aus.
Simone hatte immer wieder von der vielleicht letzten bayerischen Meisterschaft mit Piri und der starken Konkurrenz gesprochen und so war das erklärte Ziel von vornherein, noch einmal auf dem Podium zu stehen. Das haben die Beiden am Samstag zum dritten Mal in Folge erreicht! Wir gratulieren zu diesem Erfolg!
Für mich als Trainer war es wieder eine Ehre und Freude unsere beiden Starterinnen zu begleiten. Auch wenn man sich immer mehr Starts und Titel wünschen kann, sind es meines Erachtens oft nicht die Ergebnisse, die unser Team am Meisten auszeichnen. Es sind der dosierte Ehrgeiz, der den Spaß am Wettkampf erhält ohne dabei den Hund unfair zu behandeln, die Erfahrung, die hilft realistische Ziele zu setzen, der Glaube, sich immer weiter verbessern zu können und eben auch der Zusammenhalt, an einem knallheißen Wochenende stundenlang zu einem Turnier zu fahren um dort seine Teamkolleginnen zu unterstützen. In diesem Sinne vielen Dank an Antonia, Simone, Regina, Sandra, Carina und Immo für diesen tollen Turniertag.
Darüber hinaus wollen wir uns natürlich bei der reibungslosen Organisation der „Eltmänner“, den Funktionären und allen anderen Startern und Zuschauern bedanken. Die bayerische Meisterschaft war wieder ein großartiges Event und ich hoffe, dass das auch für Zukunft gilt, in der die Vierkämpfe getrennt von den Zugsportarten (Geländelauf, Bikejöring, …) ausgerichtet werden sollen.
Apropos Zukunft: Auf dem Flurfunk hört man von einem Bestreben, die bayerische Meisterschaft THS bald in Fürstenfeldbruck auszurichten. Mehr dazu, wenn es spruchreife Information gibt…