Ihre erste Fortbildungsmaßnahme in 2018 absolvierten etwa 40 PSVler letzten Donnerstag in Augsburg. Martin Rütter sprach alle frei.

Geschrieben von Immo Looschen
Ihre erste Fortbildungsmaßnahme in 2018 absolvierten etwa 40 PSVler letzten Donnerstag in Augsburg. Martin Rütter sprach alle frei.

Geschrieben von Immo Looschen
Ein Auftritt in Moosburg im Frühjahr eines Jahres hast inzwischen schon Tradition bei den RO-lern unseres Vereins. Mit fünf Teams gingen wir an den Start
– in zwei Leistungsklassen: drei Teams in LK 2 und zwei Teams in LK 3.
In beiden Leistungsklassen stellte unsere Mannschaft die Sieger.
Doch der Reihe nach…
Beim von den Beginnern dominierten Turnier, in dieser Klasse gingen genauso viele Teams an den Start wie in den restlichen vier Leistungsklassen, starteten nach der Mittagspause in absteigender Folge LK 3 und dann LK 2.
Der Berichterstatter durfte mit Lola vorlegen. Die Vorlage war für das zweite Team allerdings ungewollt schwach. Über 90 % des Parcours hatte Lola sein Herrchen noch nahezu fehlerfrei, ein paarmal hatte es wohl schief gestanden, im Griff. Doch praktisch auf der Zielgeraden patzte Thomas an zwei allzu leichten Hindernissen und so mussten sich die zwei mit 81 Punkten, statt möglichen 96 zufriedengeben. Das war nach 100 Punkten zwei Wochen in Johanneskirchen vorher zwar enttäuschend aber zu verschmerzen.
Karin und Lilifee, ein Nervenbündel und eine Stoikerin, folgten. Und was mussten wir erleben? Nachdem das Team zwei Wochen vorher, ebenfalls in Johanneskirchen ein Desaster erlebt hatte, diesmal ein Auftritt wie im Circus RO-yal (man vergebe mir den Kalauer). Praktisch fehlerfrei mit ein paar wenigen Schiefsitzen tanzten die beiden Damen durch den Parcours und holten sich verdientermaßen mit 97 Punkten den Tagessieg in der LK 3.

In der LK 2 startete als erstes Team des Tages Birgit mit Robin. Wer meine kurzen Berichte schon einmal gelesen hat, dem wird nicht entgangen sein, dass Robin als Wusler eine gewisse Berühmtheit genießt. Birgit hat da naturgemäß immer mehr Probleme Robin bei sich zu halten, als die Hindernisse zu bearbeiten. Letzten Sonntag erlebten wir allerdings eine komplette Wandlung – Robin war zwar immer noch stark „motiviert“, aber den Thron des Wuselkönigs muss er verlassen. Die beiden liefen ohne grobe Fehler durch den Parcours, was mit einer vorzüglichen Wertung und 92 Punkte honoriert wurde.
Direkt im Anschluss gingen Michael und Soferl an den Start. Gewohnt zügig aber gelassen marschierten die beiden von einer zur nächsten und dann zur weiteren Aufgabe. Als sie das Zielschild passierten, war wir alle der Ansicht: das sind 99 Punkte. Aber da hatten wir die Rechnung ohne die Leistungsrichterin gemacht. Ein allzu flüssiges „Anhalten – Platz“ kostete unseren Bayerischen Meistern 10 Punkte, so dass am Ende unverständliche 89 Punkte übrigblieben. Da trösteten die 99 Punkte in Johanneskirchen zwei Wochen vorher nur wenig.
Als letztes Team unserer Mannschaft startete Klaus mit Rico in der LK 2. Klaus führte Rico fehlerfrei durch den Parcours, was im Normalfall 100 Punkte bedeutet hätte. Allerdings hatte Rico, vielleicht aufgrund der Wärme, nicht immer den erwünschten Schwung gezeigt, so dass Klaus öfter als von der Leistungsrichterin geduldet motivierend auf seinen Rico einreden musste; dafür gab es einen Punkte Abzug. Diese vorzügliche Wertung reichte aber am Ende zu Platz 1.
Damit hatte der PSV FFB beide Klassen für sich entschieden. Die große Freude über die gute Mannschaftsleistung kann man den Teilnehmern auf dem Foto ansehen.
Geschrieben von Nordgerling Thomas
Drei Teams starteten in die Turniersaison im Turnierhundesport. Voller Motivation gingen Astrid mit Jay-Jay in VK 2, Birgit mit Kira und Fritz mit Kate in VK 3 an den Start.
Die erste Disziplin war das Durchlaufen der Slalomstangen. Hier konnten Astrid und Fritz gute Zeiten erlaufen. Bei Birgit lief es nicht so rund, da diese durch eine leichte Verletzung etwas gehandicapt war.
Danach durfte Astrid und Jay-Jay in der Unterordnung starten. Jay-Jay interpretierte die Unterordnung etwas anders als gefordert, konnte aber trotzdem gerade noch 48 Punkte erreichen.
Die nächste Disziplin war für beide Leistungsklassen der Hürdenlauf. Hier klappte es bei allen drei Teilnehmern des PSV FFB gut. Alle drei kamen fehlerlos durch die Disziplin – sogar Fritz!
Im Anschluss des Hürdenlaufs durften Birgit und Fritz in die Unterordnung. Bei Birgit gelangen alle technischen Aufgaben sehr gut, jedoch schlichen sich in der Freifolge einige kleine Fehler ein, so dass es zu 52 Punkte reichte. Bei Fritz lief es ähnlich: der technische Teil gelang sehr gut. In der Freifolge zeigte auch Kate kleine Fehler, so dass die Leistungsrichterin Gaby Wegmann ebenfalls 52 Punkte vergab.
Im Hindernislauf zeigten alle drei Teilnehmer des PSV FFB gute Laufleistungen. Nur Kira wollte bei beiden Läufen nicht über die Schrägwand.
Der Vierkampf war trotzdem für alle drei Teilenehmer erfolgreich. Fritz wurde in seiner Altersklasse 1. mit einer Gesamtpunktzahl von 272 Punkten (Tagesbestleistung), Birgit und Kira erreichten den 2. Platz in ihrer Altersklasse mit 239 Punkten. Astrid und Jay-Jay erliefen den 1. Platz in ihrer Altersgruppe mit 252 Punkten.
Am Nachmittag fand noch der CSC statt. Der PSV FFB konnte in beiden Läufen sehr gute Laufzeiten erreichen und kam in der Zusammensetzung Fritz mit Kate, Astrid mit Jay-Jay und Birgit mit Kira auf den 2. Platz von sieben gestarteten Mannschaften.
Nächste Station für die Brucker THSler wird der Verfolgungscup in Dachau sein.
Text und Bild: Birgit Sindram
Schon seit einigen Jahren bietet der PSV FFB im Rahmen des Brucker Ferienprogramms „Einen Tag am Hundeplatz“ an. Auch diesmal war der Termin schnell ausgebucht und so kamen an diesem Donnerstag etwas mehr als 20 Kinder im Alter von 8 bis 12 Jahren, um einen Tag mit unseren Vierbeinern zu verbringen.
Gleich zu Anfang informierte Organisatorin Dörte über die wichtigsten Verhaltensregeln im Umgang mit den Hunden und dann ging es auch schon auf die Schnitzeljagdstrecke Richtung FFB.
In Teams von 3 bis 4 Kindern mit jeweils 2 Hundeführer-Hund-Gespannen wurde eine ca. 2 km lange Strecke abgelaufen, auf der sich einige Stationen versteckten, wo Fragen zu Hunderassen und Verhaltensregeln gestellt wurden. Die Kinder führten dabei die Hunde an der Leine.
Zurück auf dem Hundeplatz waren auch schon die beiden Diensthundeführer der Polizeiinspektion Fürstenfeldbruck bereit, um einen kleinen Einblick in die Arbeit mit ihren Hunden zu geben. Neben einer Gegenstandssuche und einer kleinen Unterordnung beeindruckte natürlich vor allem der Schutzdienst. Im Anschluss standen die beiden Polizisten für Fragen zur Verfügung und nahmen sich viel Zeit, ihre Arbeit mit den Hunden zu erklären.
Danach konnten die Kinder wieder aktiv werden. Ein Staffellauf über einige Hindernisse des THS-Parcours brachte ein faires Unentschieden zwischen den beiden Mannschaften und eine kleine Beule am Kopf (der Tunnel war zu niedrig). Jetzt war allen warm und nun durften die Kinder mit den Hunden einige Hindernisse einüben.
Gut vorbereitet gab’s jetzt das Rennen über 4 Hindernisse des verkürzten Parcours. Die THS-erfahrenen Hunde waren hier im Vorteil, aber der Spaß stand ja im Vordergrund.
Im Anschluss erfolgte durch Dörte ein kurzer Einblick in die Rettungshundearbeit. Mit Hilfe zweier Staffelfreunde, die sie und ihren Hund Tatie unterstützten, zeigte sie eine kurze Flächensuche. Dabei durften sich die Kinder auf dem Hundeplatz verstecken und wurden von den Rettungshunden gesucht und auch immer gefunden.
Nach der Siegerehrung des Hindernislaufes war der Tag am Hundeplatz um 15 Uhr beendet und Kinder, Hunde und Hundeführer konnten zufrieden aber doch erschöpft nach Hause fahren.
Die fleißigen PSV-Helfer waren Dörte mit Tatie, Silke mit Joy, Rita mit Aisha, Ferdinand mit Merle, Christoph mit Lea, Evi mit Kini, Birgit mit Beau und Kira, Karin B. mit Lillyfee, Julia mit Fancy, Karin M. mit Vermelio, Günter mit Katla und Immo mit Varo.

Geschrieben von Immo Looschen
Mit 3 Vize-Meistertiteln kehrten die Brucker THSler von der Deutschen Meisterschaft in Bauholder zurück.
460 km Anfahrt in 8 Stunden, die Anreise am Freitag war alles andere als eine Spazierfahrt, aber alle erreichten vor Meldeschluss das Veranstaltungsgelände in Baumholder nördlich von Kaiserslautern.
Am nächsten Tag standen ab 7 Uhr die Geländeläufe an. Dörte mit Tatie startete als eine der ersten auf die anspruchsvolle Strecke. Der erste Teil der 5000 Meter ging kontinuierlich bergauf, das gelang noch gut. Aber in der Bergabpassage „ging die Wade zu“. Schon in der Vorbereitung hatte Dörte sich mit diversen Verletzungen herumgeschlagen und jetzt das noch oben drauf. Sie kämpfte sich aber ins Ziel und konnte mit einer für sie unakzeptablen Zeit immerhin den 2.Platz in ihrer Altersklasse belegen. Den Start über die 2 km musste sie absagen.
Etwas später startete Richy mit Maja auf die Strecke. Er konnte fast auf seiner Dauerkonkurrenten Mathias Schleifer vom GSV Schwabmünchen aufschließen und kam in der sehr guten Zeit von 17,15 min in Ziel. Nur der mehrmalige Deutsche Meister Jan Dumbeck vom swhv war noch ein paar Sekunden schneller. Damit Platz 2 für Richy in der AK 35.
2 Stunden später gelang ihm das gleiche auf der 2 km Strecke. Der Titel war schon vorab vergeben. Lars Reichelt mit Smaug (HSV Lichtenfels) bestätigte seine Favoritenrolle und gewann in 5,20 min. Aber Richy mit Maja war der beste vom Rest und holte seinen zweiten Vizemeister-Titel in ausgezeichneten 5,45 min.
Gegen Mittag trat die Neu-Bruckerin Uli mit Ronja in der Unterordnung an. Bei ihrem ersten DM-Start musste sie noch etwas Lehrgeld bezahlen. Die erreichten 45 Punkte waren gegenüber der direkten Konkurrenz etwas unterbewertet. Die technischen Übungen gelangen sehr gut, die unsaubere Fußarbeit von Ronja führte zu erheblichen Abzügen.
Am Sonntag mussten die Vierkämpfer schon ab 7:15 Uhr ihre Laufdisziplinen bestreiten. Die AK 35 von Uli ging ab 8:15 Uhr in die Laufdisziplinen. Uli war eine der schnellsten in ihrer Klasse und konnte mit fehlerfreien Läufen noch einige Plätze gut machen und kam so mit 259 Punkten auf Rang 8.
Nach der Siegerehrung, die um 17:30 Uhr endete, ging’s auf die Autobahn und mit wesentlich weniger Verkehr als am Freitag waren alle noch vor Mitternacht wieder zu Hause.

Was fiel sonst noch auf:
Es war ein DM der kurzen Wege, genügend Parkplätze am Stadion, die Camper alle nah um den Stadtweiher drapiert, die Geländelaufstrecken mit Start und Ziel im Stadion.
Die Geländelaufstrecken waren sehr anspruchsvoll (ordentlich Höhenmeter), für den Lauf aus und ins Stadion wurde sogar eine Kreisstraße gesperrt.
Die Ergebnisse im Vierkampf waren durchgängig unterdurchschnittlich. Es wird die erste DM gewesen sein, bei der 277 Punkte die Tagesbestleistung bedeuteten. Obwohl der Stadionrasen einen guten Eindruck machte, blieben die Laufzeiten in alle Disziplinen (am Auffälligsten im Slalom) hinter den Erwartungen zurück. Eigentlich nicht verständlich: entweder waren die Strecken nicht richtig vermessen oder die Zeitmessanlagen, mit denen es mehrmals Probleme gab, arbeiteten nicht korrekt.
Im CSC war man auf die glorreiche Idee gekommen, im zweiten Durchgang keine Zeiten mehr durchzusagen, um wohl die Spannung bis zur Siegerehrung auf Recht zu erhalten. Der Wettkampf, der bisher als einziger transparent war, blieb somit auch im Nebel. Konsequenterweise hätten man auch die Fehler nicht anzeigen dürfen.
Thema Hundekot: hier gab es schon während der Veranstaltung Durchsagen, dass es wegen Verunreinigung von Futterwiesen Schadenersatzansprüche gegenüber dem Veranstalter geben könnte. Traurig, dass es einige unverbesserliche gibt, die gedankenlos den Hundesport in Verruf bringen, aber der Veranstalter hatte auch keinerlei Vorkehrungen getroffen, um dieses Problem zu minimieren. Es hätten im Umfeld des Stadions, speziell im Bereich der GL-Strecken Abfalleimer aufgestellt werden müssen.
Siegerehrung: schön, dass die Schirmherren Landrat und Bürgermeister die Zeit fanden, die Meisterschaft zu besuchen. Die Dankesreden und Gratulationen der Platzierten erreichten aber eine neue Dimension. Richtigerweise wurde auch den Behinderten, die in mehreren Klassen starteten, die entsprechende Aufmerksamkeit entgegen gebracht. 1 ½ Stunden Siegerehrung sind aber einfach zu lang, eine Aufteilung wie bei der BM auf zwei Tage würde die Situation entspannen und bei insgesamt 400 Teilnehmern wäre der Rahmen immer noch feierlich genug.
Insgesamt aber ein gut organisierte DM, die allerdings nicht die Qualität der Vorjahresveranstaltung in Spaichingen erreichen konnte. Hut ab aber vor jedem, der sich die Durchführung dieser Meisterschaft zutraut.
Falls Dörte bis dahin fit ist, wird sie über die 5000 Meter bei der VDH-DM Mitte Oktober in Ladenburg versuchen Revanche für die „Niederlage“ zu nehmen. Wir drücken die Daumen!
Geschrieben von Immo Looschen
Beim Turnier des RHS Isar in Freising konnten sowohl Erich mit Merlin bei ihrem ersten Start als auch Jürgen mit Ammos ein SEHR GUT für sich verbuchen
Wir gratulieren !

Geschrieben von Schlögl Karin
Der PSV Würzburg hatte im Namen des BLV Hundesport e.V. nach Waldbüttelbrunn eingeladen, um auf dem weitläufigen Gelände des Vereins die Bayerischen Meister/Meisterinnen im Rally Obedience für 2018 zu ermitteln.
Vorab ein großes Lob an den Verein, der solch eine große Veranstaltung (90 StarterInnen) das erste Mal organisierte. Es war praktisch alles perfekt vorbereitet und durchgeführt. Der Platz ist äußerst großzügig angelegt, wenn auch aufgrund der nicht untypischen unterfränkischen Sommerdürre das Wasser vor allem nur in Leitungen und Plastikflaschen vorkam. Auch die Landschaft im Umfeld lädt zu ausführlichen Gassirunden ein, so dass weder Hund noch Mensch über Auslaufdefizite klagen konnte.
Bei so viel Gelungenem nahm es am Ende auch keiner Übel, dass Schleifen nur für die Stockerlkandidaten verteilt werden konnten. Die DHL steht, bis Beweis des Gegenteils, unter dem Verdacht drei von vier Paketen noch in irgendwelchen Postverteilzentren zu lagern. Es soll aber in nächster Zeit an alle Ungeschleiften Post vom BLV rausgehen, um diese kleine Panne auszubügeln.
Nun zu den PSV – Teams aus Fürstenfeldbruck.
Fünf Teams waren angereist und eine Fahnenträgerin.

In der LK2, mit 17 StarterInnen, gingen an den Start: Birgit mit Robin, Klaus mit Rico und Michael mit Soferl.
Die LK3, mit 29 StarterInnen die größte Gruppe, hatten sich Karin mit Lillyfee und Thomas mit Lola vorgenommen.

Gleich am Morgen gingen Birgit und Robin in den Ring. Die Beiden marschierten voller Zuversicht los und es sah gut aus. Robin war verhältnismäßig ruhig, wuselte erstmals am Ende der ersten Geraden. An der fünften Station brachte Robin dann Sitz / Steh / Platz ein bisschen durcheinander, so dass eine Wiederholung die beste Lösung war. Anschließend konnte die Wertungsrichterin Iris Sommerauer einen weitgehend ruhigen Lauf betrachten. Es sah alles nach einer vorzüglichen Wertung aus. Ein Wermutstropfen fiel erst bei der Bekanntgabe der Wertung in den Punktepokal. Leider musste eine Übung komplett aberkannt werden, damit auch 10 Punkte, weil Birgit sich beim Rückwärts-Steh-1-2-3 nicht nach jedem der einzelnen Steh komplett wiederaufgerichtet hatte, sondern in gebückter Haltung rückwärtsgegangen war. Trotzdem waren es am Schluss 80 sehr gute Punkte und der 8. Platz bei 17 Startern.

Michi und Soferl folgten unmittelbar. Soferl war wohl noch müde, denn gleich am ersten Schild zog sie das gemütliche Platz dem Steh vor. Leider eine Wiederholung und schöne fünf Punkte futsch. Danach lief es ziemlich rund bis zum Slalom mit Ablenkung, hier kam Soferl Nase etwas zu nah an die Abdeckung, um den köstlichen Duft, der aus der Futterschüssel aufstieg, einzusaugen. Das Rückwärts-Steh-1-2-3 wurde unserem zweiten Team in der LK2 dann ebenfalls zum Verhängnis. Michi zeigte sich zwar zwischen den einzelnen Stehs immer wieder in aufrechter Haltung, aber Soferl meinte die Übung mit einem zwischenzeitlichen kecken Sitz auflockern zu müssen – leider 10 Punkte teuer so ein Spasserl. Irgendwo dann noch ein Element zu viel und so blieben am Ende 73 gute Punkte und der 12 von 17 Plätzen.
Klaus und Rico waren nach kurzer Pause gefordert. Da gibt es allerdings nicht viel zu berichten. Das ist halt so, wenn fast alles richtig läuft. Rico erledigt alle Aufgaben auf seine ruhige, geradezu stoische Art, und kassierte nur für einige wenige schiefe Ausführungen 3 Punkte Abzug. Die beiden verließen den Ring damit folgerichtig auch mit vorzüglichen 97 Punkten und schafften damit den Sprung aufs Stockerl als Drittplatzierte in der LK2.



Entgegen der ursprünglichen Planung waren nach der Pause die Teams in der LK3 an der Reihe.
Karin und Lillyfee gingen als erstes Team der ersten Gruppe in den Parcours. Mit Unsicherheiten gleich beim Start und der Wiederholung des ersten Sprungs war es nur ein suboptimaler Beginn. Doch von außen hatte der Berichterstatter anschließend den Eindruck, dass sich beide gefangen hatten, da alle Elemente einwandfrei erledigt wurden. Bis zum Abruf ins Platz aus dem Steh, an dem noch einige der nachfolgenden Teams scheitern sollten: hier baute Lillyfee, auch in der Wiederholung einen Sprung über eine verführerisch nah am Laufweg platzierte Hürde ein, was im Endeffekt, die ganze Übung kostete. Nach einem weiteren falschen Abschluss beim Rückwärts-Steh-1-2-3 brach Karin dann ab. Allerdings aus gesundheitlichen Gründen nicht, weil Lillyfee zu viele Scherzkekse gegessen hätte.
Schlussendlich, als 21. Von 29 Teams durfte Thomas mit Lola loslegen.

Was soll man groß sagen. Lola wird grundsätzlich immer besser, folgt inzwischen nahezu ohne Verzögerung; aber eben auch gelegentlich zu beharrlich, z.B. beim klassischen Steh aus der Bewegung. Die stärkere Begeisterung kostete die beiden dann auch bei einem weiteren Steh noch einmal fünf Punkte für Wiederholung, weil Lola einfach nicht mehr stillstehen wollte, sondern etwas nervös trippelte. Ansonsten war die kleine perfekt und so beendete das Team den Parcours mit vorzüglichen 90 Punkten und dem Platz 7 von 29 Plätzen. Top Ten! – das war das Ziel.
Zusammenfassend bleibt festzuhalten – schee wars.
Geschrieben von Nordgerling Thomas
Beim Obedience-Turnier in Windach am 23.September waren die Brucker Starter sehr zahlreich (5 von 11 Startern) vertreten.
Jürgen mit Ammos, Erich mit Merlin und Karin mit Emily erreichten bei den Beginnern jeweils ein „SEHR GUT“ und Aga mit Luiz konnten bei ihrem 1. Start sogar mit einem „VORZÜGLICH“ mit hervorragenden 289,5 Punkten abschließen!
In der Klasse 1 erhielt Uta mit Mojo die beste Note des Tages: ein „V“ mit 308 Punkten!
Wir gratulieren allen Startern zu ihrem Erfolg!

von links nach rechts:
Jürgen mit Ammos / Karin mit Emily / Aga mit Luiz / Erich mit Merlin / Uta mit Mojo
Geschrieben von Schlögl Karin
Seit Mitte 2015 gibt es RO bei uns. 2017 konnten wir unseren ersten Bayerischen Meister feiern. 2018 einen dritten Platz und weitere gute Platzierungen. RO liegt dem PSV scheinbar, irgendwie.
Und so war es auch nur eine Frage der Zeit, wann wir unser erstes eigenes Turnier veranstalteten. Am 29. September 2018 war es soweit – und es war gut.
Alexandra Meyer kam zu uns als Wertungsrichterin mit viel Humor, einem geschulten Auge, äußerst fairer Beurteilung und konsequenter Linie bei der Punkteverteilung. Hut ab, denn es war ihr erstes Solo-Turnier nach bestandener Richterprüfung.
Der Wettergott war uns ebenfalls relativ gut gesonnen. Es wehte zwar ganztägig ein frisches Lüftchen, aber es blieb trocken, so dass kein Hund einem Prüfungsschild hinterherschwimmen musste.

Die Parcours waren allesamt machbar, nicht zu knifflig aber auch nicht zu leicht, so dass es nicht langweilig wurde. Für alle Leistungsklassen hatten sich Teams angemeldet, wobei die Beginner mehr als ein Drittel der Starter ausmachten. Allein vom PSV gingen sieben Beginner-Teams in den Ring. In der LK2 immerhin noch zwei Teams, in der LK3 war nur ein Team am Start. Hieran sieht man eben auch, dass RO beim PSV noch eine junge Sparte ist.
Auf die Einzelergebnisse möchte der Chronist dieses Mal nicht eingehen, da bei zehn Teams auch diesem irgendwann der Überblick verloren gegangen ist. Nur so viel: Die Beginner machten allesamt einen guten Eindruck, selbst die Teams in denen der tierische Teil starke ADHS-Symptome zeigt. Wenn man diese Teams zu Beginn ihrer Bemühungen beim Training beobachtet hat und jetzt im Turnier, dann konnte man meinen, nicht richtig zu sehen. Eine ganz tolle Leistung, die nur mit viel Geduld und Liebe zum Hund möglich ist. Habt ihr ganz fein gemacht!
Zu erwähnen sind hier auch noch der zweite Platz in der LK2 des Teams Klaus & Rico. In der LK3 reichte es diesmal für den Berichterstatter nur zu einem fünften Platz bei 13 Startern.
Zusammenfassend bleibt festzustellen, dass wir bei unseren Gästen sicher einen guten Eindruck hinterlassen haben. Dies lag vor allem an der sehr guten Organisation im Vorfeld durch Karin Benker und natürlich an der großen einsatzfreudigen und tatkräftigen Helferschar am Turniertag selber. Diese hatte jede Situation im Griff, auch als Technik und Zelt von einer Windböe kurzzeitig in die Horizontale geschickt wurden.
Und damit dürfte gelten: nach dem Turnier ist vor dem Turnier – wir sehen uns 2019.
Geschrieben von Nordgerling Thomas
Bei der offenen Dachauer Vereinsmeisterschaft ließen die Brucker Starter den Rest weit hinter sich.
Die beiden jüngsten im Feld zeigten den alten Hasen wo es lang geht:
Der 13jährigen Ina mit Mix Lotta gelang in ihrem zweiten Vierkampf ein toller 5.Platz im Feld der 27 Starter. Nach fehlerfreien Läufen und einer 50er Unterordnung erreichte sie sehr gute 260 Punkte.
Noch besser war die 14jährige Joana mit Labradoodle Rico unterwegs: In ihrem ersten Vierkampf 2 und insgesamt erst dritten Start lag die kleinste im Feld nach den Laufdisziplinen schon auf Rang 5. Dann gelangen ihr perfekte 60 Punkte im abschließenden Gehorsamsteil und damit 271 Punkte – Gesamtsieg!
Damit verwies sie ihren Teamkollegen Fritz mit Kate auf Platz 2, der nach den Läufen noch in Führung gelegen hatte. Solide 50 Unterordnungspunkte ergaben für ihn am Schluss gute 268 Punkte.
Dass die drei dann natürlich auch mit weitem Abstand die Vereinswertung gewannen, war klar.
Die vierte Brucker Starterin Carina mit Momo hatten keinen so guten Tag und erreichte 213 Punkte.

Geschrieben von Immo Looschen