Erstes Rally Obedience (RO) –Turnier beim PSV FFB

Seit Mitte 2015 gibt es RO bei uns. 2017 konnten wir unseren ersten Bayerischen Meister feiern. 2018 einen dritten Platz und weitere gute Platzierungen. RO liegt dem PSV scheinbar, irgendwie.

Und so war es auch nur eine Frage der Zeit, wann wir unser erstes eigenes Turnier veranstalteten. Am 29. September 2018 war es soweit – und es war gut.

Alexandra Meyer kam zu uns als Wertungsrichterin mit viel Humor, einem geschulten Auge, äußerst fairer Beurteilung und konsequenter Linie bei der Punkteverteilung. Hut ab, denn es war ihr erstes Solo-Turnier nach bestandener Richterprüfung.

Der Wettergott war uns ebenfalls relativ gut gesonnen. Es wehte zwar ganztägig ein frisches Lüftchen, aber es blieb trocken, so dass kein Hund einem Prüfungsschild hinterherschwimmen musste.

Die Parcours waren allesamt machbar, nicht zu knifflig aber auch nicht zu leicht, so dass es nicht langweilig wurde. Für alle Leistungsklassen hatten sich Teams angemeldet, wobei die Beginner mehr als ein Drittel der Starter ausmachten. Allein vom PSV gingen sieben Beginner-Teams in den Ring. In der LK2 immerhin noch zwei Teams, in der LK3 war nur ein Team am Start. Hieran sieht man eben auch, dass RO beim PSV noch eine junge Sparte ist.

Auf die Einzelergebnisse möchte der Chronist dieses Mal nicht eingehen, da bei zehn Teams auch diesem irgendwann der Überblick verloren gegangen ist. Nur so viel: Die Beginner machten allesamt einen guten Eindruck, selbst die Teams in denen der tierische Teil starke ADHS-Symptome zeigt. Wenn man diese Teams zu Beginn ihrer Bemühungen beim Training beobachtet hat und jetzt im Turnier, dann konnte man meinen, nicht richtig zu sehen. Eine ganz tolle Leistung, die nur mit viel Geduld und Liebe zum Hund möglich ist. Habt ihr ganz fein gemacht!

Zu erwähnen sind hier auch noch der zweite Platz in der LK2 des Teams Klaus & Rico. In der LK3 reichte es diesmal für den Berichterstatter nur zu einem fünften Platz bei 13 Startern.

Zusammenfassend bleibt festzustellen, dass wir bei unseren Gästen sicher einen guten Eindruck hinterlassen haben. Dies lag vor allem an der sehr guten Organisation im Vorfeld durch Karin Benker und natürlich an der großen einsatzfreudigen und tatkräftigen Helferschar am Turniertag selber. Diese hatte jede Situation im Griff, auch als Technik und Zelt von einer Windböe kurzzeitig in die Horizontale geschickt wurden.

Und damit dürfte gelten: nach dem Turnier ist vor dem Turnier – wir sehen uns 2019.
Geschrieben von Nordgerling Thomas